Hannover gedenkt der Atombomben-Opfer von Hiroshima (aktualisiert)

Nachricht 03. August 2007

Hannover (epd). Zum Gedenken an die Opfer des Atombomben- Abwurfs auf Hiroshima vor 62 Jahren gestalten Kirche und Stadt in Hannover am 6. August einen Friedenstag. In der Ruine der Aegidienkirche werden der evangelische Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann und Bürgermeister Bernd Strauch um acht Uhr Ansprachen halten, teilte der Stadtkirchenverband mit. Seit 1983 verbindet eine Partnerschaft die niedersächsische Landeshauptstadt mit der japanischen Metropole. Die Aegidienkirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Zum Gedenken an die Opfer soll in Hannover und Hiroshima zeitgleich eine Friedensglocke läuten. Geplant sind auch eine japanische Trauer-Teezeremonie, stündlich wiederkehrende Gebete und Meditationen verschiedener Religionen sowie eine multireligiöse Friedensandacht. In Folge der Atombomben-Abwürfe der USA auf die japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 kamen insgesamt mehr als 350.000 Menschen ums Leben. Der Name Hiroshima gilt seitdem als Symbol für Krieg und Bedrohung durch atomare Vernichtung.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2159/03.08.07)
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