Aufsichtsrat und Vorstand von Himmelsthür entlastet

Nachricht 12. Juli 2007

Hildesheim (epd). Aufsichtsrat und Vorstand der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim sind entlastet. Wie der Trägerverein der großen Behinderteneinrichtung am Donnerstag mitteilte, wurde das Geschäftsjahr 2006 mit einer Bilanzsumme von 68 Millionen Euro und einem Überschuss von 106.000 Euro abgeschlossen. Der Aufsichtsrat habe dem Vorstand sein uneingeschränktes Vertrauen ausgesprochen.

Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats ist der hannoversche Oberlandeskirchenrat Rainer Mainusch. Der Hildesheimer Landessuperintendent Eckhard Gorka lässt der Mitteilung zufolge sein Mandat ruhen, da er jetzt den größeren Sprengel Hildesheim-Göttingen zu betreuen habe. An seine Stelle tritt Professor Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Himmelsthür ist mit rund 2.000 Bewohnern und ebenso vielen Mitarbeitern landesweit die größte Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Insgesamt ist die Einrichtung an 17 Standorten in ganz Niedersachsen vertreten. Sie wurde 1884 im Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür gegründet.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2038/12.07.07)
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