Christlich-Jüdische Organisation bestätigt Vorsitzende

Nachricht 12. Juli 2007

Hannover (epd). Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hannover hat ihre drei Vorsitzenden für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Als evangelischer Vorsitzender wurde Hannovers früherer Bürgermeister Wolfgang Scheel wiedergewählt, teilte die Organisation am Donnerstag nach ihrer Mitgliederversammlung mit. Für die katholische Seite wurde Ewald Wirth, Direktor der St.-Ursula-Schule, in dem Amt bestätigt. Jüdischer Vorsitzender wurde erneut Marek Fischel von der Jüdischen Gemeinde Hannover.

Im kommenden Jahr will die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ihre Arbeit auf den 60. Jahrestag der Unabhängigkeit Israels konzentrieren. Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet. In diesem Zusammenhang will sich die Organisation auch mit dem Bild Israels und der Palästinenser in den Schulbüchern jeweils der anderen Seite beschäftigen. "Wir wollen erfahren, inwieweit die jetzige Generation im Nahost-Konflikt die nächste Generation zu beeinflussen sucht", sagte der evangelische Vorsitzende Wolfgang Scheel.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hat in Hannover nach eigenen Angaben rund 200 Mitglieder. Sie will das Verhältnis von Christen und Juden verbessern, Belastungen aus der Geschichte aufarbeiten und sich Problemen der Gegenwart zuwenden. Unter anderem fördert sie die Begegnung mit Israel. Im Vorstand sei neben der traditionellen Jüdischen Gemeinde auch die Liberale Jüdische Gemeinde vertreten, sagte Scheel.

Internet: www.gcjz-hannover.de
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit


(epd Niedersachsen-Bremen/b2030/12.07.07)
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