Stader Landessuperintendent setzt sich für Familien ein

Nachricht 27. Juni 2007

Stade/Elbe-Weser (epd). Der Stader Landessuperintendent Manfred Horch will sich in der zweiten Jahreshälfte mit einer Rundreise durch den Elbe-Weser-Raum für eine familienfreundliche Region einsetzen. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein zentrales Zukunftsthema in Kirche und Gesellschaft", sagte der leitende evangelische Theologe am Dienstag dem epd. "Wir müssen uns bewusst werden, was in den Familien geleistet wird."

Unter dem Titel "Vorfahrt Familie - für eine familienfreundliche Region" will sich Horch Mitte bis Ende September über modellhafte Initiativen in Kindertagesstätten, Jugendgruppen und Erziehungsberatungsstellen informieren. Auf der Besuchsliste stehen hauptsächlich kirchliche Einrichtungen. Dazu kommen unter anderem Gespräche mit Betrieben, in denen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Mittelpunkt steht.

Ergänzt wird die Rundreise durch Vorträge, eine Ausstellung und den "Michaelisempfang" von Horch, zu dem die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann in Stade erwartet wird. Auch Käßmann will sich während des Empfanges am 26. September in der St. Wilhadi-Kirche zum Thema Familie äußern. "Frauen müssen ohne schlechtes Gewissen berufstätig sein können", forderte Horch. Dazu sei eine bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und Job nötig. "So etwas zu befördern, darin sehe ich auch meine Aufgabe", betonte der Landessuperintendent.

(epd Niedersachsen-Bremen/b1814/26.06.07)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen