Gorka sieht gute Zukunft für neue Kirchenregion

Nachricht 18. Mai 2007

Hildesheim/Göttingen (epd). Landessuperintendent Eckhard Gorka blickt optimistisch in die Zukunft des künftigen evangelischen Groß-Sprengels Hildesheim-Göttingen. Bei allen kritischen Vorbehalten gegenüber der Fusion der bisherigen Sprengel Hildesheim und Göttingen sei deutlich, "dass uns mehr verbindet als uns trennt", teilte Gorka am Freitag mit. Er wird den vereinigten Sprengel leiten.

Durch die vielen kleinen und mittelgroßen Gemeinden gebe es eine erfreuliche und überdurchschnittlich hohe Zahl an ehrenamtlichen Mitarbeitern. Zudem könne der neue Sprengel "mit den vielen hundert Kirchengebäuden wuchern", so Gorka: "Von bauern-barocken Kleinoden bis hin zum romantischen Weltkulturerbe in Hildesheim haben wir hier Schätze anzubieten, die den Menschen Raum für ihre Seele geben können."

Die Synode der hannoverschen Landeskirche hatte im November beschlossen, dass die Sprengel Göttingen und Hildesheim von Juli an zusammengelegt werden. Der Kirchensenat diskutierte zunächst kontrovers über den Sitz der Landessuperintendentur. Die Entscheidung zugunsten von Hildesheim hatte auch zu Protesten geführt.

Der vereinigten Kirchenregion Hildesheim-Göttingen werden in zwölf Kirchenkreisen rund 585.700 Christen angehören. Sie werden von 446 Pastorinnen und Pastoren sowie 150 Diakonen betreut. Außerdem gibt es rund 500 Lektoren, knapp 1000 Kirchenmusiker sowie 500 Küster.

Gorka kündigte an, dass die Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel von den beiden bisherigen Beauftragten wahrgenommen wird. Dies sind Pastor Eberhard Blanke für Hildesheim und Pastor Bernd Ranke für Göttingen. Eine neue Internetseite des vereinigten Sprengels soll zum 1. Juli frei geschaltet werden (www.sprengel-hildesheim-goettingen.de)

(epd Niedersachsen-Bremen/b1354/18.05.07)
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