EKD-Vizepräsident Hauschildt: Auf Gottes Güte vertrauen

Nachricht 29. März 2007

Hannover (epd). Friedrich Hauschildt, neuer Vizepräsident des Kirchenamts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), hat zum Vertrauen auf Gott aufgerufen. Bei der Einführung in sein Amt am Donnerstag in Hannover sagte er mit Blick auf den Strukturwandel in der evangelischen Kirche, der Weg in die Zukunft führe auch durch Engpässe und Übergänge. "Nicht unsere Strategie führt uns in die Zukunft, sondern Gottes Güte", sagte Hauschildt.

Der promovierte Theologe ging in seiner Predigt auf die engere Zusammenarbeit der konfessionellen Bünde innerhalb der EKD ein. Die Frage, wer der Erste und Vornehmste und Mächtigste unter den Jüngern Jesu sei, führe auch heute in die Irre, mahnte Hauschildt. Die Einführung in sein Amt als Vizepräsident, das er mit Jahresbeginn angetreten hat, nahm der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber vor. Er sagte: "Alles kirchliche Handeln zielt auf die Stärkung des Lebens in unseren Gemeinden in der Vielfalt ihrer Formen."

Hauschildt leitet seit 2000 das Lutherische Kirchenamt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), das jetzt als Amtsstelle ins EKD-Amt integriert worden ist. Gleichzeitig leitet der 57-Jährige nun auch die EKD-Hauptabteilung "Öffentliche Verantwortung und Bildung".

Friedrich Hauschildt studierte in Kiel und Göttingen und war nach einer Zeit als Gemeindepfarrer von 1985 bis 1991 Oberkirchenrat bei der VELKD. Danach leitete er als Studiendirektor das Predigerseminar in Celle und wurde 1998 Oberlandeskirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0857/29.03.07)
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