Auf einen Blick (14.3.)

Nachricht 14. März 2007

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-> Das Kinderbibelquiz vom 11.3.2007 (mp3-Datei, 3,9 MB)

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Hameln erhält "Haus der Kirche" im historischer Altstadt

Hameln (epd). Die Hamelner evangelischen Innenstadtgemeinden wollen ihre Kräfte konzentrieren und in der historischen Altstadt ein zentrales "Haus der Kirche" bauen. Dafür werden insgesamt sechs Pfarr- und Gemeindehäuser verkauft, sagte Projektsprecher Pastor Thomas Risel am Donnerstag: "Das Jahrhundertprojekt in bester Stadtlage soll für viele nachfolgende Generationen ein Segen sein." Der Neubau kostet 1,4 Millionen Euro und beginnt im Mai. Risel zufolge handelt es sich um das derzeit größte Projekt seiner Art in der Landeskirche.

Das neue Kirchen-Zentrum am Marktplatz mit einem Café und einem "Eine-Welt-Laden" solle ein Treffpunkt für Jung und Alt werden und auf das städtische Leben ausstrahlen, sagte Risel. Für den dreistöckigen Bau wird ein ehemaliges Restaurant abgerissen. Die Arbeiten haben schon begonnen. Das Richtfest ist für den Herbst geplant, der Einzug für 2008. Die hannoversche Landeskirche und der Kirchenkreis Hameln-Pyrmont tragen etwa ein Viertel der Kosten. Drei frühere Pfarr- und Gemeindehäuser sind bereits verkauft, für drei weitere werden noch Käufer gesucht.

Durch große Fenster solle das Zentrum den Passanten Einblicke in die kirchliche Arbeit gewähren, sagte der Sprecher des Kirchenkreises, Simon Pabst: "Wir wollen transparent sein und uns nicht hinter dicken Mauern verstecken." Neben dem Café und dem Laden sind ein Saal, Gruppenräume, eine Pfarrdienstwohnung und ein Büro geplant. Die Kinder- und Jugendarbeit soll hier ebenso ein Zuhause finden wie Angebote für Erwachsene. Bevor der Neubau beginnt, will das Landesamt für Denkmalpflege archäologische Grabungen auf dem Grundstück vornehmen.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0724/14.03.07)
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Woche für das Leben 2007

Unter dem Titel „Mit Kindern in die Zukunft gehen“ findet vom 21. bis 28. April die Woche für das Leben statt. Sie wird gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerichtet und steht in den Jahren 2005 bis 2007 unter dem Leitmotiv „KinderSegen – Hoffnung für das Leben.“ Die Woche für das Leben 2007 wird am 21. April in Bremen mit Karl Kardinal Lehmann und Bischöfin Margot Käßmann feierlich eröffnet.

Die diesjährige Woche für das Leben stellt den gemeinsamen Weg mit Kindern in den Mittelpunkt. Was brauchen Kinder, damit sie ihren Weg in die Zukunft gehen können? Was geben wir ihnen mit? In Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Einrichtungen finden in dieser Woche zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier soll gezielt über solche Fragen sowie über die Rolle von Erziehung und Bildung nachgedacht und über Verantwortung und Perspektiven diskutiert werden.
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Diakonie sucht junge Journalisten für eine Kirchentagsredaktion

Das Diakonische Werk der EKD sucht in Kooperation mit dem Verein "Junge Presse" junge Journalistinnen und Journalisten für eine Kirchentags-Jugendredaktion. Sie sollen über die diakonischen Angebote und Aktivitäten auf dem 31. Evangelischen Kirchentag berichten, der vom 6. bis zum 10. Juni 2007 in Köln stattfindet. Geplant sind zwei Sonderausgaben des Diakonie-Magazins sowie eine ausführliche Berichterstattung auf der Diakonie-Homepage. Die Jugendredaktion wird von qualifizierten Journalisten betreut. Im Teilnahmebeitrag von 50 Euro ist die Unterkunft mit eingeschlossen.

Interessierte Jung-Journalisten ab 16 Jahren können sich ab sofort bewerben unter Kirchentag2007@junge-presse.de <> oder per Telefon 0201-2480 358.

Internet: www.diakonie.de

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Musiker aus vier Ländern beim "Herzberger Orgelsommer"

Herzberg (epd). Organisten aus vier Ländern spielen in diesem Jahr beim "Internationalen Herzberger Orgelsommer" an der Engelhardt-Orgel in der evangelischen Nicolai-Kirche. Das Festival wird am 15. Juli um 20 Uhr mit einem Konzert der Herzberger Kantorei eröffnet, teilten die evangelischen Kirchengemeinden der Stadt am Südharz mit.

In den darauf folgenden Wochen sind sechs Orgelkonzerte zu hören. Zum Abschluss tritt am 26. August der Herzberger Kammerchor auf. Die Orgeln des Orgelbaumeisters Johann Andreas Engelhardt zählen nach Angaben von Experten zu den klangschönsten Instrumenten aus dem 19. Jahrhundert. (Informationen unter der Telefonnummer 05521/6662)

(epd Niedersachsen-Bremen/b0721/14.03.07)
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Quantz-Ausstellung öffnet im April in Dorfkirche

Scheden/Kr. Göttingen (epd). In der evangelischen St.-Markus-Kirche in Scheden bei Göttingen öffnet nach mehrmonatiger Winterpause am 1. April die Ausstellung über den Flötisten und Komponisten Johann Joachim Quantz. Die Schau umfasst Bilder, Briefe, Dokumente, zeitgenössische Beschreibungen und Objekte aus dem Leben von Quantz sowie eine dem Quantz'schen Original nachgebaute Flöte, sagte der Vorsitzende der Quantz-Gesellschaft, Pastor Horst Metje. Außerdem werden Noten, das Werkverzeichnis und eine Autobiografie von Quantz gezeigt.

Johann Joachim Quantz (1697-1773) verbrachte als Sohn eines Hufschmieds im damaligen Oberscheden seine Kindheit. Er war unter anderem "Stadtpfeifer" in Dresden, Oboist der Polnischen Kapelle bei August dem Starken und Hofkomponist sowie Flötenlehrer Friedrichs des Großen in Berlin. Quantz schrieb rund 300 Flötenkonzerte und 200 Kammermusikwerke mit Flöte. Sein Buch "Versuch einer Anweisung, die Flöte traversière zu spielen" gilt bis heute als Standardwerk für die Ausbildung professioneller Flötisten.

Die Ausstellung ist nach den Worten Metjes "ein europaweit einmaliges und für die Musikwelt bedeutsames Projekt". Sie ist bis Ende Oktober jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr zu besichtigen. Für Schulklassen und andere Gruppen können Führungen vereinbart werden. Am 15. April um 17 Uhr findet in der Kirche ein Quantz-Konzert statt (Internet: www.quantz.info).

(epd Niedersachsen-Bremen/b0707/13.03.07)
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EKD begrüßt Grimme-Preis für Fernsehfilm "Unter dem Eis"

Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat die Auszeichnung des Films "Unter dem Eis" mit dem Adolf-Grimme-Preis am Mittwoch als großartigen Erfolg gewürdigt. Der von der evangelischen Filmentwicklungs- und Produktionsgesellschaft (EIKON) produzierte Film schildere sehr sensibel, wie eine Familienwelt durch die Verdrängung von Schuld zerstört werde, schrieb der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber an EIKON-Geschäftsführer Ernst Ludwig Ganzert.

Er freue sich, dass zum wiederholten Mal eine Produktion der EIKON eine der wichtigsten deutschen Auszeichnungen erhalten habe, schrieb Huber weiter. Der Grimme-Preis mache auch auf das nachhaltige Engagement der evangelischen Kirche für Qualität im Fernsehen aufmerksam.

Der Film "Unter dem Eis", der im Ersten gezeigt wurde, erzählt die Geschichte einer Familie, deren Sohn versehentlich eine Spielkameradin tötet. Die Mutter verschweigt die vermutete Mitschuld ihres Sohnes an diesem Unglück. Der Film zeige, dass man auf Dauer der Wahrheit nicht entfliehen könne, sondern sich ihr stellen müsse, schrieb Huber. Nur so könnten Menschen Vergebung erfahren und ihren inneren Frieden finden.

Der undotierte Grimme-Preis gilt als wichtigste Fernsehauszeichnung in Deutschland. Geehrt werden Regisseurin Aelrun Goette, Hauptdarstellerin Bibiane Beglau und Kameramann Jens Harant. Der Film ist eine Kooperation der EIKON mit dem Südwestrundfunk und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0725/14.03.07)
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