Spendenaufruf für die Holler St.-Martini-Kirche

Nachricht 30. Januar 2007

Nach dem verheerenden Brand in der St.-Martini-Kirche Holle am vergangenen Freitag gehen die Untersuchungen der Sachverständigen weiter. Offenbar scheint sich zu bestätigen, dass das Feuer seinen Ausgang bei Elektrokabeln am Altar genommen haben könnte. Eine Fremdeinwirkung wird jedenfalls definitiv ausgeschlossen.

Noch ist die Betroffenheit in der Kirchengemeinde und in der Ortschaft Holle groß. Dennoch rücken nach und nach erste Überlegungen zum Wiederaufbau des Gotteshauses in den Vordergrund. Deshalb hat sich der Kirchenvorstand mit Pastor Peter M. Wiegandt für einen Spendenaufruf entschieden. Landessuperintendent Eckhard Gorka und Superintendent Christian Castel unterstützen die Spendenbitte. Am Dienstag dieser Woche konnten sich beide bei einem Besuch in Holle ein aktuelles Bild von der zerstörten Kirche machen.

Je nachdem, in welchem Umfang die Kirche wieder hergestellt oder auch bewusst neu gestaltet werden soll, seien Spenden notwendig. Zwar übernehme die Versicherung den Schaden, so Pastor Wiegandt, aber sowohl die Schadenshöhe insgesamt als auch die Einzelheiten seien noch zu klären.

Das dafür eingerichtete Spendenkonto, unter dem Stichwort „Aufbau Martini-Kirche in Holle“, hat die Kontonummer 7009774 bei der Sparkasse Hildesheim (BLZ 25950130).

Zudem kündigte Superintendent Castel an, dass der Kirchenkreis Hildesheimer Land, zu dem die Holler Gemeinde gehört, allen Kirchengemeinden empfehlen werde, die Kollekte am 18. Februar für den Wiederaufbau der St.-Martini-Kirche einzusammeln.
Unter dessen gehen die Sicherungsarbeiten am Dach und im Inneren der Kirche weiter. Noch besteht Einsturzgefahr von Teilen des Tonnengewölbes.

Auf der Homepage der Kirchengemeinde gibt es in Kürze aktuelle Informationen. www.kirchenregion-holle.de