Auf einen Blick (29.1.)

Nachricht 29. Januar 2007

Käßmann-Buch zur Passionszeit: "Gesät ist die Hoffnung"

Hannover/Freiburg (epd). Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat in einem Buch zur Passionszeit vor Ostern 14 Begegnungen auf dem Weg Jesu zum Kreuz geschildert. "Gesät ist die Hoffnung" heißt das Buch, das für 12,90 Euro im Verlag Herder in Freiburg erschienen ist.

Auf 96 Seiten schildert die evangelische Theologin Begegnungen auf dem letzten Weg Jesu Christi. Im Vorwort schreibt sie nach Angaben des Verlages: "Je länger ich mich damit befasst habe, um so mehr hat mich fasziniert, dass all diese Menschen, denen Jesus auf dem Kreuzweg begegnet, beispielhaft für uns Menschen überhaupt sind." Das Buch ist auch als Hörbuch erhältlich, von Käßmann selbst gesprochen. Die CD kostet 14,90 Euro.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0212/26.01.07)
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Radio hören im Internet
produziert vom Evangelischen Kirchenfunk (ekn - www.ekn.de)

-> Das Kinderbibelquiz (mp3-Datei, 2,8 MB)


Das Thema der Woche: Bohlen und die Kirche
Wie steht die evangelische Kirche eigentlich zu Bohlens Sprüchen?
von Katja Jacob-> anhören (mp3-Datei, 2 MB)

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Neuer Generalsekretär für missionarische Dienste

Berlin/Walsrode (epd). Neuer Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) wird der evangelische Theologe Erhard Berneburg. Der 52-jährige Pastor aus dem Geistlichen Rüstzentrum Krelingen bei Walsrode werde Nachfolger von Hartmut Bärend, der nach neun Jahren im Amt Ende März in den Ruhestand geht, teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit. Zur Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste gehören die Missionsämter aller EKD-Mitgliedskirchen und mehr als 70 selbstständige Werke und Verbände.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0209/26.01.07)
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Landessuperintendent für christlich-islamischen Dialog

Kutenholz/Kr. Stade (epd). Der Stader Landessuperintendent Manfred Horch hat zum Dialog zwischen Christen und Muslimen aufgerufen. Ohne Gespräche und Begegnungen könne es keine gute Nachbarschaft geben, warnte der hannoversche Regionalbischof am Sonntag beim Neujahrsempfang des Runden Tisches in Kutenholz bei Bremervörde. Dazu gehöre es auch, neu streiten zu lernen. Drohgebärden, Abkapselung und Wagenburg-Mentalität schadeten dem Dialog, betonte Horch.

In Deutschland gebe es an vielen Stellen eine muslimische Parallelgesellschaft, sagte Horch. "Wir haben eine türkische Subkultur, in der deutsche Gesetze in manchen Bereichen nur noch eingeschränkt gelten. Wir haben junge Menschen in unserem Land, vorzugsweise Frauen und junge Mädchen, denen keine Chance gegeben wird, ihre Gaben und Fähigkeiten zu entwickeln." Das müsse offen zur Sprache gebracht werden.

Der leitende Theologe sagte, Toleranz beginne erst da, wo man sich füreinander interessiere und damit auch die Fremdheit des Anderen zu Gesicht bekomme. "Ich halte weniger die islamistische Bedrohung als das weitere Anwachsen türkischer Enklaven für unser größtes Problem", sagte Horch. Um die islamistische Bedrohung kümmerten sich Behörden und Politik. "Um das Problem der Parallelgesellschaften müssen wir uns alle kümmern."

Wer irgendwo auf der Welt in ein fremdes Land einwandere, müsse die Sprache lernen und sich über Denkweise und Traditionen informieren, betonte der Landessuperintendent. "Anders hat Einwanderung noch nie funktioniert." Das bedeute nicht, dass man die eigene Identität aufgeben solle.

Horch lobte das Engagement des Runden Tisches in Kutenholz, der sich als Antwort auf rechtsradikale Umtriebe und gewalttätige Übergriffe in der Region gebildet hatte. "Diese Initiative zeugt von Bürgersinn, Mut und Zivilcourage", betonte Horch. Wo Bürger die Menschenwürde offen und mutig schützten, habe der braune Spuk keine Chance.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0227/28.01.07)
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EKD auf internationaler Reisemesse

Von A wie Ameland bis Z wie Zypern: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) informiert beim diesjährigen "Reisepavillon" in Hannover über kirchliche Angebote an den verschiedenen Urlaubsorten in Deutschland und in Europa. Zum Abschluss der Messe lädt die EKD gemeinsam mit den Bläsern der Stadtmission Hannover zu einem Reisesegen ein, der am Sonntag, 4. Februar, um 15.30 Uhr in Halle 2 auf dem Messegelände stattfindet. Der EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte lädt dazu alle ein, die sich von Hannover aus wieder auf den Weg machen - sei es nach Hause oder in den Urlaub.

Gottesdienste am Strand oder auf dem Gipfel eines Berges, die Besichtigung einer Kirche oder eines Klosters - die Urlaubszeit bietet auch Menschen, die im Alltag wenig Berührungspunkte mit dem Glauben haben, einen Zugang zu kirchlichen Angeboten. An über 100 Urlaubsorten im Ausland gibt es deutschsprachige Gottesdienste, seelsorgerliche Gespräche und Gemeindeveranstaltungen. Jeden Sommer sind mehr als 180 evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer in deutschen und europäischen Urlaubsgebieten als Seelsorger im Einsatz. Rund 50 Pfarrerinnen und Pfarrer begleiten Reisen auf Kreuzfahrtschiffen.

Evangelische Christen aus Rumänien sind in diesem Jahr Partner auf dem Messestand der EKD. Die deutschsprachige Kirche der Siebenbürger wird über die Betreuung von Urlaubern in ihrem Land beispielsweise beim Besuch der berühmten Kirchenburgen informieren. Der Schwerpunkt "Rumänien" kommt auch durch die Informationen über die 3. Europäische Ökumenische Versammlung zum Ausdruck, die im September 2007 in Hermannstadt/Sibiu, Rumänien stattfinden wird.

Seit 1991 findet jährlich der Reisepavillon in Hannover statt. Die EKD war von Anfang mit dabei. Mit etwa 300 Ausstellern aus 30 Ländern und auf etwa 3.500 Quadratmetern ist der Reisepavillon ein weltweit einzigartiges Forum für ökologisch und sozialverantwortliches Reisen. Die internationale Messe für alternatives Reisen findet vom 2. bis zum 4. Februar auf dem Messegelände (Halle 2) in Hannover statt. Der EKD-Stand befindet sich direkt neben dem zentralen Marktplatz.

Hannover, 29. Januar 2007
Pressestelle der EKD
Silke Fauzi
und www.oekumene3.eu
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