Auf einen Blick (23.1.)

Nachricht 23. Januar 2007

Harzer Gemeinden feiern Bergdankfest

Clausthal-Zellerfeld (epd). Mit Gottesdiensten und Umzügen feiern Kirchengemeinden und Vereine aus dem Harz Mitte Februar das traditionelle Bergdankfest. In Clausthal-Zellerfeld ziehen Spielmannszüge und Trachtengruppen am 17. Februar vom Kaiser-Wilhelm-Schacht zur evangelischen Marktkirche. Dort findet um zehn Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt, an dem auch Bergwerkskapellen und ein Bergschulchor mitwirken.

Am 18. Februar gibt es in St. Andreasberg und Wildemann Bergdankfeste und Gottesdienste. Diese Veranstaltungen gehen auf das Mittelalter zurück, als der Harz eine bedeutende Bergbauregion war. Die letzte Grube in dem Mittelgebirge wurde 1992 geschlossen. Mehrere Schaubergwerke sind weiterhin für Besucher geöffnet.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0178/23.01.07)
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Niedersächsische Ärzte helfen in Tansania

Rotenburg/Wümme (epd). Ärzte aus Niedersachsen wollen im ostafrikanischen Tansania Kindern mit Lippen- und Gaumenspalte helfen. Zu diesem Zweck startet am 2. Februar ein zehnköpfiges Ärzte- und Schwesternteam um den Gesichtschirurgen Christian Schippers aus dem Diakoniekrankenhaus in Rotenburg/Wümme bei Bremen zu einer zweiwöchigen Operationsreise. Ziel ist Schippers zufolge ein katholisches Krankenhaus in Moshi am Kilimandscharo, in dem bis zu 100 Patienten behandelt werden sollen.

Medizinische Geräte, Hilfsmittel und Medikamente sowie Kuscheltiere als Trostspender bringt die Gruppe aus Deutschland mit. Verstärkt wird das niedersächsische Team durch Mediziner aus München und dem niederrheinischen Korschenbroich. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch Spenden von Industrie, Apotheken, Privatpersonen und dem Rotary-Club in Rotenburg. (Internet: www.diako-online.de)

(epd Niedersachsen-Bremen/b0161/22.01
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Göttinger Synagogenbau im Internet zu sehen

Göttingen/Bodenfelde (epd). Der Aufsehen erregende Wiederaufbau einer historischen Fachwerk-Synagoge aus dem Weserdorf Bodenfelde in Göttingen ist jetzt auch im Internet zu verfolgen. Eine Familie aus Bodenfelde, die das Gebäude zuletzt als Scheune genutzt hatte, hat auf ihrer Homepage bislang rund 150 Fotos über den Abbau, Transport und den Neuaufbau der Synagogenteile veröffentlicht (www.wiechers-bodenfelde.de). Das Angebot soll ständig erweitert werden.

Die rund 64 Quadratmeter große Synagoge war 1825 errichtet worden. Nach dem Verschwinden der jüdischen Gemeinde aus Bodenfelde durch den Terror der Nationalsozialisten erwarb ein Landwirt das Gebäude. Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Göttingen entdeckten die Synagoge vor mehr als zehn Jahren und vereinbarten mit der Familie eine Option für den späteren Kauf.

Im vergangenen August wurde das Gebäude abgebaut und von Oktober an originalgetreu wieder aufgebaut. Im Dezember feierte die Jüdische Gemeinde bereits ihr Chanukka-Fest in der Synagoge, die Platz für 60 bis 70 Personen bietet. Sie soll Ende dieses Jahres ganz fertig gestellt sein und eingeweiht werden. Die Kosten für Abriss, Transport und Wiederaufbau trägt der Göttinger Förderverein für ein Jüdisches Zentrum. Er hatte im Jahr 2000 auch ein 3.600 Quadratmeter großes Grundstück in der Innenstadt erworben und der Jüdischen Gemeinde übereignet.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0174/23.01.07)
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Studientag zur "Bibel in gerechter Sprache"

Einführung neuer Beauftragter des evangelischen Frauenwerks im Sprengel Stade

Stade/Elbe-Weser-Raum. Seit wenigen Monaten gibt es in der großen Zahl der Bibelübersetzungen eine weitere Bereicherung: die „Bibel in gerechter Sprache“.

Zahlreiche Theologinnen und Theologen haben viele Jahre an diesem Projekt gearbeitet, das in der Öffentlichkeit sowohl mit Begeisterung als auch mit Skepsis diskutiert wird.

Ein Studientag am Freitag, 2. Februar 2007 im Stader Pastor-Behrens-Haus soll nun eine fundierte Einführung in das Besondere dieser neuen Bibelübersetzung geben. Insbesondere ehrenamtlich in der Kirche tätige Frauen sind zu diesem Tag eingeladen, der um 15.00 Uhr beginnt. Pastorin Anne Rieck, theologische Referentin des Frauenwerks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, hält das Hauptreferat. Anschließend wird in kurzen Workshops die Gelegenheit sein, diese neue Bibelübersetzung kennen zu lernen.

Im Anschluss an den Studientag findet um 18.00 Uhr in der St. Wilhadi-Kirche ein Gottesdienst statt. Superintendent Rudolf Rengstorf wird Cathleen Jenssen (Stade) und Margrit Lüdemann (Hemslingen) in ihr Amt als Regionalbeauftragte des Frauenwerks für den Sprengel Stade einführen.

Aufgabe des Frauenwerks ist es mit Veranstaltungen, Seminaren und Beratungsangeboten ehrenamtlich tätige Frauen zu qualifizieren. Besondere Schwerpunkte sind dabei die aktive Teilnahme am geistlichen Leben und theologischen Denken der evangelischen Kirche, unterdrückende Strukturen in Kirche und Gesellschaft bewusst zu machen und zu beseitigen sowie Frauen darin zu bestärken, Verantwortung in unterschiedliche Bereichen zu übernehmen.

Anmeldungen für den Studientag bitte unter: Frauenwerk Stade, Tel: 04141/63069 oder Mail: hkd.sprengel.stade@kirchliche-dienste.de

Stade, 23. Jan. 2007
www.sprengel-stade.de
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Hildesheimer Gemeinde würdigt Komponisten Buxtehude

Hildesheim (epd). Mit insgesamt 14 Veranstaltungen würdigt die evangelische St. Andreasgemeinde in Hildesheim den Barockmusiker Dieterich Buxtehude. Anlass ist dessen Tod vor 300 Jahren. Buxtehude (1637 - 1707) war lange Jahre Kirchenmusiker in Lübeck und komponierte mehr als 120 Kantaten. Buxtehude war damals so berühmt, dass Johann Sebastian Bach 300 Kilometer zu Fuß in die Hansestadt lief, um sein Vorbild zu hören.

Zum Auftakt des Buxtehude-Jahres an St. Andreas gibt es am 28. Januar um 18 Uhr ein Cembalokonzert in der Taufkapelle. Bernhard Römer spielt dann Werke von Buxtehude und Bach. Neben den Konzerten wird von Juli bis September im Chorumgang der Kirche eine Ausstellung über das Leben des Komponisten gezeigt (Internet: www.andreaskantorei.de)

(epd Niedersachsen-Bremen/b0167/22.01.07)
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Drei Konzerte im Michaeliskloster Hildesheim

Hildesheim (epd). Das Michaeliskloster Hildesheim lädt zu drei Konzerten unterschiedlicher Stilrichtungen ein. Das Trio Oyftref spielt dort am Holocaust-Gedenktag (27. Januar) ab 20 Uhr Klezmer-Musik. Der Auftritt eröffnet gleichzeitig die Reihe der "Michaeliskloster-Konzerte 2007".

Am 30. Januar treten der Liedermacher Martin Pepper und der Bassist Uli Kringler ebenfalls um 20 Uhr im Kloster auf. Im beleuchteten Kreuzgang des Michaelisklosters singt am 3. Februar das Vokalensemble Klangformen unter anderem Motetten und Messgesänge aus dem 16. Jahrhundert. Dieses Konzert beginnt bereits um 18 Uhr. (Internet: www.michaeliskloster.de)

(epd Niedersachsen-Bremen/b0163/22.01.07)
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