Landesbischöfin kritisiert Folgen von Hartz IV

Nachricht 11. November 2006

Osnabrück (epd). Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat die Folgen der Arbeitsmarktreform Hartz IV scharf kritisiert. "Die Würde des Menschen muss unantastbar bleiben, damit wir in sozialem Frieden zusammenleben können", sagte die Bischöfin in einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung (Sonnabendausgabe).

Die Einzelschicksale müssten mehr Beachtung finden, wie etwa das Kind, das in der Ganztagsschule nicht Mittag essen könne, weil der Regelsatz nicht ausreiche. Gleiches gelte für die alte Frau, die wegen drei Quadratmetern zu viel umziehen müsse, oder den Familienvater, der legal nichts dazu verdienen dürfe.

(epd Niedersachsen-Bremen/b3058/11.11.06)
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