Christine Schmid wird Superintendentin in Lüneburg

Nachricht 05. September 2006

Lüneburg (epd). Christine Schmid wird neue Superintendentin im Kirchenkreis Lüneburg. Der Kirchenkreistag wählte die 44-jährige Pastorin aus Celle am Montagabend mit großer Mehrheit in das Leitungsamt. Schmid werde zu Beginn des kommenden Jahres die Nachfolge von Superintendent Christoph Wiesenfeldt antreten, sagte der Kirchenkreistagsvorsitzende Hans Karsten Schmaltz.

Zum evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Lüneburg gehören 17 Kirchengemeinden mit rund 66.800 Gemeindemitgliedern. Christine Schmid, die zurzeit Studieninspektorin am Predigerseminar in Celle ist, war die einzige Kandidatin für das Amt. Sie wurde von 67 Delegierten mit drei Enthaltungen und einer Gegenstimme gewählt.

Schmid sagte nach der nicht öffentlichen Wahl, sie stehe für eine Kirche, die auch bei kleiner werdenden Mitgliederzahlen nach außen wirke: "Wir wollen Kirche mitten in der Gesellschaft bleiben." Zugleich gelte es, sich in Gebeten und Gottesdiensten der geistlichen Quelle des Christentums zu vergewissern, sagte die zukünftige Superintendentin.

Schmid wurde in Stade geboren. Sie studierte in Kiel, absolvierte ihr Vikariat in der Kirchengemeinde Embsen bei Lüneburg sowie am Predigerseminar in Celle und war Pastorin in Fredenbeck. Seit 2000 ist sie als Studieninspektorin am Predigerseminar tätig. Sie ist verheiratet mit dem Theologen und Schriftsteller Dirk Schmid.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2332/05.09.06)
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