Auf einen Blick (23.8.)

Nachricht 23. August 2006

„Schöpfungsenergie.“ Kirchlicher Dienst auf dem Lande gibt Arbeitshilfe zum Erntedankfest 2006 heraus

Soll der Biodiesel auch auf den Erntedankaltar oder nur der Raps, aus dem er hergestellt wird? Angesichts der aktuellen Diskussion um nachwachsende Rohstoffe zum Ersatz von Erdöl, Erdgas und daraus hergestellter Produkte, könnte sich vielleicht bald mancher Küster oder manches Gottesdienstteam zu Erntedank vor diese Frage gestellt sehen. Höchst Zeit also für eine neue Arbeitshilfe zum Erntedank des Kirchlichen Dienstes auf dem Lande im Haus kirchlicher Dienste zum Thema nachwachsende Rohstoffe mit dem Titel "Schöpfungsenergie".

Vor dem Hintergrund der ermutigenden Erntedankperikope "Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich" werden Chancen und Grenzen aus der Perspektive des Erntedankfestes beleuchtet. Fragen wie "Heizen mit Weizen", Konkurrenz zwischen Energie und Ernährung werden ebenso betrachtet wie das Thema "Vom Landwirt zum Energiewirt?". Die Arbeitshilfe enthält außerdem liturgische Bausteine und Anregungen für den Erntedankgottesdienst. Das Material kann auch als Grundlage für den Dialog zwischen kirchlichen Mitarbeitern und Landwirten mit ihren Familien dienen.

Die Arbeitshilfe zum Erntedank kann bestellt werden unter Tel: 0511 – 1241 – 527, per Fax : 0511 – 1241 – 900, als Datei: laendlicher.raum@kirchliche– dienste.de oder im Internet unter www.kirchliche-dienste.de (auch als Download) auf der Seite des Kirchlichen Dienstes auf dem Lande.
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Die H E L P L I N E
präsentiert von Hit-Radio Antenne und der Diakonie Niedersachsen
Das Thema der Woche:
Sonntag, 27.08.2006, 20:00 bis 22:00 Uhr -
Der schlimmste Tag in ihrem Leben – wenn Eltern ihr Kind verlieren

Jedes Jahr sterben in Deutschland zwischen 16 000 und 20 000 Kinder. Sie kommen durch einen Unfall, durch Gewalt oder Krankheit ums Leben. Für Eltern eine der schlimmsten Erfahrungen ihres Lebens. Annette Rower hat ihren Sohn Sebastian vor drei Jahren verloren. Er starb an einem epileptischen Anfall, als er gerade 14 Jahre alt war. In der Helpline erzählt die Mutter der Moderatorin Maren Sieber ihre bewegende Geschichte - und wo sie Hilfe gefunden hat: beim Verein „Verwaiste Eltern“. Der Verein gehört mit zur Diakonie und hilft Eltern weiter, die ihr Kind verloren haben. Und Trauerbegleiterin Anja Wiese berichtet, wie sie Annette Rower helfen konnte, und gibt Tipps für Betroffene.

Schalten Sie ein am Sonntag, dem 27.08.06, von 20 bis 22 Uhr! Zusammen mit der Diakonie und dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen nennen wir Ihnen Hilfsangebote und Beratungsstellen auch in Ihrer Nähe.

Unter der Woche ist die Helpline-Hotline auch erreichbar von Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr und Freitag von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Die Telefonnummer: 01805-98 77 66.
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3. Leibniz-Festtage: 2. bis 17. September 2006
Die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, Hannover feiert Leibniz mit Festtagen in der Calenberger Neustadt

Zum dritten Mal veranstaltet die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis auf Initiative der Pastorin Martina Trauschke die jährlichen Leibniz-Festtage vom 2. bis 17. September in Hannover. Das Programm unter dem Motto „Leibniz und Europa“ reicht im Jahr seines 360. Geburtstages von Barockgottesdiensten und Lesungen über Festvorträge und Konzerte bis hin zu einer Barocknacht in der Neustädter Kirche. Neu hinzu kommt in diesem Jahr ein Leibniz-Fest, das am Samstag, den 2. September auf dem Neustädter Marktplatz die Festtage eröffnet.

Weitere Infos:www.leibniz-festtage.de

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Ministerin unterstützt Projekt für Eltern Neugeborener

Hannover (epd). Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) hat angesichts von Berichten über verwahrloste Kinder dazu aufgerufen, Eltern schon ganz früh zu unterstützen. Die Politikerin übernahm am Dienstag in Hannover die Schirmherrschaft für das Projekt "wellcome" des Diakonischen Werks der hannoverschen Landeskirche. Hierbei werden ehrenamtliche Mitarbeiterinnen als Helferinnen in Familien mit neugeborenen Kindern geschickt. Diese Art der Nachbarschaftshilfe werde künftig unverzichtbar sein, sagte Ross-Luttmann.

Der Name "wellcome" setzt sich aus den Worten Wellness für Wohlfühlen und Welcome für Willkommen zusammen. Die Hamburger Sozialpädagogin Rose Volz-Schmidt hatte 2002 die Idee zu "wellcome". Ihr Konzept der freiwilligen Hilfe, die über Fachstellen wie Familienbildungsstätten oder die Diakonie koordiniert wird, läuft seit einigen Jahren erfolgreich in Hamburg und Schleswig-Holstein.

In Niedersachsen startet "wellcome" jetzt in Walsrode, Winsen/Luhe und Hittfeld bei Hamburg sowie Rhauderfehn und Leer in Ostfriesland. Der Einsatz der Ehrenamtlichen kostet die Eltern vier Euro pro Stunde. Ein Nachlass ist möglich. Im kommenden Jahr will die Diakonie das Projekt auf 12 bis 15 Standorte in ganz Niedersachsen ausdehnen. "Wellcome" sei als ergänzende Hilfe gedacht und wolle keinesfalls bestehende Dienste ersetzen, sagte Projekt-Koordinatorin Marlis Winkler.
(epd Niedersachsen-Bremen/b2231/22.08.06)
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