Arend de Vries zum neuen Geistlichen Vizepräsidenten ernannt

Nachricht 20. Juli 2006

Der Kirchensenat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers hat in seiner Sitzung am 19. Juli 2006 Landessuperintendent Arend de Vries zum geistlichen Vizepräsidenten des Landeskirchenamtes ernannt.

Arend de Vries wird Nachfolger von Vizepräsident Martin Schindehütte, der zum 1. September als Leiter der Hauptabteilung "Ökumene und Auslandsarbeit" ins Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wechselt.

Arend de Vries wurde am 22.9.1954 in Berumerfehn/Ostfriesland geboren. Er studierte Theologie in Wuppertal und Tübingen. Nach dem ersten theologischen Examen 1982 absolvierte er sein Vikariat in Pattensen/Winsen-Luhe und im Predigerseminar Rotenburg/Wümme. Er wurde 1985 in Ostrhauderfehn/Ostfriesland ordiniert, war dort bis 1993 Gemeindepastor und wechselte dann als Leiter des Landesjugendpfarramtes nach Hannover. Im Oktober 1999 wurde er vom Kirchensenat zum Landessuperintendenten des Sprengels Calenberg-Hoya ernannt. De Vries ist stellvertretendes Mitglied der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und Mitglied der Generalsynode der VELKD.
Er ist Vorsitzender von „Kirche im Tourismus Weserbergland/Mittelweser“ und Mitglied im Vorstand der Heimvolkshochschule Loccum, sowie Vorsitzender der Stiftung St. Martin Nienburg.

Arend de Vries ist verheiratet mit Marita de Vries (Ehe-und Lebensberaterin). Das Ehepaar hat drei Kinder im Alter von 26, 23 und 16 Jahren.

Dem Präsidenten des Landeskirchenamtes stehen zwei Vizepräsidenten zur Seite.
Der geistliche Vizepräsident leitet die 'geistliche Abteilung' der Theologinnen und Theologen des Landeskirchenamtes. Der 'juristischen Abteilung' der Juristinnen und Juristen steht der juristische Vizepräsident vor.
Der geistliche Vizepräsident ist u.a. zuständig für theologische Grundsatzfragen und die theologische Wissenschaft (Bekenntnisfragen, Lehrbeanstandungsfragen), für theologische Fragen des Kirchenrechts, die theologischen Fakultäten und kirchlichen Hochschulen sowie für die Evangelische Akademie Loccum und das Haus kirchlicher Dienste.

Hannover, 20.7.2006 - Pressestelle der Landeskirche