Hannoversche Synode berät über "Evangelische Zeitung"

Nachricht 07. Juni 2006

Hannover (epd). Die Zukunft der "Evangelischen Zeitung" ist eines der Themen der hannoverschen Landessynode, die vom 14. bis 17. Juni in Hannover tagen wird. Neben dem turnusmäßigen Bericht der Landesbischöfin Margot Käßmann stehen mehrere Kirchengesetze auf der Tagesordnung. Die 98 Synodalen werden auch über eine Verkleinerung des Kirchenparlaments beraten, das rund 3 Millionen Mitglieder zwischen Ostfriesland und dem Südharz vertritt. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ist die größte der evangelischen Landeskirchen in Deutschland.

Bei der öffentlichen Tagung der Synode in den Räumen der Henriettenstiftung werden das Landeskirchenamt und die Fachausschüsse auch über den Stand der Sparbemühungen informieren. Die Synode hatte beschlossen, angesichts zurückgehender Einnahmen aus den Kirchensteuern die Ausgaben bis 2010 um durchschnittlich 15 Prozent zu kürzen. Der Zuschuss zur wöchentlich erscheinenden "Evangelischen Zeitung" ist für das nächste Jahr bereits um 60 Prozent gekürzt worden.

(epd Niedersachsen-Bremen/b1523/07.06.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen