Riesen-Plakat-Aktion „Stoppt Zwangsprostitution“

Nachricht 09. Mai 2006

„Rein, raus?“, lautet die provozierende Frage an Männer, die demnächst im Hannoveraner Rotlichtviertel und andernorts unterwegs sind. Die Evangelische Frauenarbeit in Deutschland e.V. (EFD) und die Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) rücken als Akteure der Kampagne „Stoppt Zwangsprostitution“ eine eklatante Menschenrechtsverletzung haushoch in die Öffentlichkeit.

„Sag nein zur Zwangsprostitution“ ist die Botschaft des Riesen-Plakates (9x12 m), das am 12. Mai in Hannover installiert wird und von dort aus, im Vorfeld und während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, durch die Republik wandern wird.

Am 12 Mai um 11 Uhr startet die Aktion in Hannover, Goethestraße 7 / Ecke Scholvinstraße. Zur Präsentation laden ein: Josefine Hallmann, Vorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland e.V. (EFD), Martin Rosowski, Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, Katharina Katt, Generalsekretärin der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland e.V. (EFD)und Jens-Peter Kruse, Leiter der Männerarbeit der Ev.-Luth. Kirche Hannovers

Die EFD und die Männerarbeit der EKD arbeiten seit Jahren für Aufklärung und Bewusstseinsbildung über die Verbrechen des Frauenhandels und der Zwangsprostitution. Mit der Kampagne „Stoppt Zwangsprostitution“ wenden sie sich gemeinsam erstmals an die Männer, die mit Zwangsprostituierten – meist unwissentlich – zu tun haben: an die Freier. Mit dem Fassaden-füllenden Großplakat eines frechen Motivs wollen sie unübersehbar an die Kunden des Sexmarktes appellieren:

"Stoppt Zwangsprostitution – hilf mit!"

Weitere Informationen zur Kampagne: www.stoppt-zwangsprostitution.de