Auf einen Blick (28.4.)

Nachricht 28. April 2006

Die Kolumne der Landesbischöfin
-> Thema: Gewalt an Schulen

+++

Die H E L P L I N E,
präsentiert von Hit-Radio Antenne und der Diakonie in Niedersachsen.
Das Thema am Sonntag, 30.04.2006, 20:00 bis 22.00 Uhr: Wenn Eltern nicht mehr weiter wissen - Hyperaktive Kinder ( -> mehr Infos
+++


Tacheles: Nach der Diskussion ins Stadion - Vom roten Tisch zum grünen Rasen

Über die Frage, wie es ist, wenn Gott die Flanken schlägt, diskutieren am kommenden Dienstag, 2. Mai, Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Günther Koch, Deutschlands Kultreporter Nr.1 in Sachen Fußball, Ulrich Khuon, Intendant des Thalia Theaters Hamburg (früher Schauspielhaus Hannover) und Andreas Merkt, Professor in Regensburg und Autor des Buches: "Fußballgott. Elf Einwürfe". Bei „Tacheles – Talk am roten Tisch“ dreht sich alles um die Begeisterung für das Runde, das ins Eckige muss. Danach wird es für die Mitdiskutanten praktisch: Von der Marktkirche, wo „Tacheles“ stattfindet geht es direkt in die AWD-Arena: Das Spiel Hannover 96 gegen Borussia Dortmund steht auf dem Bundesliga-Spielplan. Der Geschäftsführer von Hannover 96, Karl-Heinz Vehling, wird die Talkgäste, die kurz nach Spielbeginn im Stadion eintreffen, im Anschluss an das Spiel begrüßen. Spannend dürfte es auch für die Gäste werden, ist doch Präses Buß leitender Geistlicher der Landeskirche in der auch Borussia Dortmund beheimatet ist und Fan der Gelb-Schwarzen.

Hannover, 28. April 2006
Pressestelle der EKD

Weitere Infos: www.tacheles.tv
+++


Göttinger Gemeinde will Photovoltaikanlage auf Kirche

Göttingen (epd). Die evangelische Innenstadtgemeinde St. Johannis in Göttingen möchte auf dem Dach ihrer historischen Kirche eine Photovoltaikanlage errichten. Dafür sprächen neben ökologischen auch ökonomische Erwägungen, sagte Pastor Rudolf Grote. Mit dem eingespeisten Strom könne Geld für die immer teurer werdende Bauunterhaltung der Johanniskirche beschafft werden. Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um.

Die Investitionskosten für eine Anlage belaufen sich nach Kalkulationen der Kirchengemeinde auf rund 200.000 Euro. Ohne Eigenkapital wäre ein Gewinn nach 17 Jahren zu erwarten, sagte Grote. Bei 25 Prozent Eigenkapital könnten aber schon nach zehn Jahren Erträge erwirtschaft werden.

Grote räumte ein, dass die Chancen für eine Genehmigung der Anlage durch das Landeskirchenamt derzeit sehr schlecht seien. Schon aus haushaltsrechtlichen Erwägungen könnten keine Kirchensteuermittel in das Projekt fließen. Es gebe aber auch Bedenken aus Gründen des Denkmalschutzes. Die mittelalterliche Kirche ist eines der Wahrzeichen Göttingens.

In der Politik stößt das Vorhaben gleichwohl auf große Zustimmung. "Eine Photovoltaikanlage auf einem Kirchendach hat einen demonstrativen Charakter als Beitrag für die Bewahrung der Schöpfung", sagte der stellvertretende Göttinger Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne). Auch der CDU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahlen im Herbst, Daniel Helberg, begrüßte die Pläne. In der Bevölkerung habe bereits ein Umdenken begonnen, nun müsse auch die Politik Energie-Alternativen "aufs Tableau heben".
(epd Niedersachsen-Bremen/b1092/26.04.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
+++

Göttinger lesen aus verbrannten Büchern

Göttingen (epd). Die Göttinger Stadtbibliothek will am 10. Mai an den 73. Jahrestag der Bücherverbrennung in Göttingen erinnern. Geplant sei eine öffentliche Lesung unter dem Titel "Bücher aus dem Feuer", heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Aktion soll auf dem Schulhof der Albani-Schule stattfinden, in deren Nähe die Nationalsozialisten 1933 die Werke verbotener und verfolgter Autoren ins Feuer geworfen hatten.

Bei der Veranstaltung wollen Vertreter der christlichen Kirchen, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Universität und weiterer Organisationen kurze Texte aus Büchern lesen, die damals vernichtet wurden. Die Bände liegen in Packpapier eingewickelt auf einem Aschehaufen, der die Bücherverbrennung symbolisieren soll. Nach dem Zufallsprinzip werde jeweils ein Buch zur Lesung aus der Asche geholt, kündigte die Stadtbibliothek an. Die Aktion beginnt am 10. Mai um 17 Uhr.
(epd Niedersachsen-Bremen/b1082/26.04.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
+++

Ringvorlesung Bildung und Lernen in Göttingen
Göttingen (epd). Die zentrale Ringvorlesung der Göttinger Universität und der Akademie der Wissenschaften beschäftigt sich in diesem Sommersemester mit dem Thema Bildung. Der Titel der Reihe lautet "Bildung - Lernen. Humanistische Ideale, gesellschaftliche Notwendigkeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse", teilte die Universität mit.

In allgemein verständlichen Vorträgen referieren Experten aus Berlin, Frankfurt, Göttingen, Hamburg und Zürich über klassische Bildungsideale, Fragen der Chancengleichheit und Qualifikationsanforderungen der Arbeitswelt. Sie präsentieren dabei auch neue Erkenntnisse über Lern- und Bildungsprozesse sowie Ergebnisse der modernen Hirnforschung und der Lehr- und Lernforschung. Die Reihe beginnt am 2. Mai 2006. Die Vorlesungen finden jeweils dienstags in der Aula am Wilhelmsplatz statt und beginnen um 18.15 Uhr (www.uni-goettingen.de).
(epd Niedersachsen-Bremen/b1080/26.04.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
+++


Gottesdienst in Göttingen erinnert an "Körperspender"

Göttingen (epd). Mit einem Gottesdienst wollen christliche Hochschulgemeinden in Göttingen, das Anatomische Institut der Universität sowie Angehörige am 12. Mai an "Körperspender" erinnern. Es solle der Verstorbenen gedacht werden, die ihren Leichnam der Forschung vermacht hätten, heißt es in einer Mitteilung. Der Gottesdienst beginnt um 12 Uhr in der Universitätskirche St. Nikolai, im Anschluss findet die Urnenbeisetzung auf dem städtischen Friedhof Junkernberg statt.
(epd Niedersachsen-Bremen/b1112/27.04.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
+++


Ausstellung erinnert an Künstler Otto Flath

Bleckede/Kr. Lüneburg (epd). An den 100. Geburtstag eines der produktivsten norddeutschen Bildhauer erinnert die Kirchengemeinde Bleckede-Barskamp bei Lüneburg mit einer Ausstellung vom 5. bis zum 21. Mai. Otto Flath wurde am 9. Mai 1906 in der Ukraine geboren. Von 1940 bis zu seinem Tod 1987 wirkte er in Bad Segeberg. Der Künstler hat nach Angaben der Ausstellungsorganisatoren mehr als 3.500 Holzskulpturen und mehr als 10.000 Aquarelle und Zeichnungen geschaffen.

Die Ausstellung wird in der Erlöserkirche im Ortsteil Alt Garge gezeigt, wo mit einem "Verkündigungsaltar" das größte Holzbildwerk Flaths steht. Der Altar sei seit fast 50 Jahren im Besitz der Kirchengemeinde, erläuterte Frank Bachthaler von den Ausstellungsorganisatoren. "Otto Flaths Werke werden in der ganzen Welt geschätzt", sagte er. Sie stünden in Kirchen und öffentlichen Gebäuden in deutschen Städten sowie im Ausland etwa in Finnland, der Schweiz und den USA.

Die Ausstellung in Bleckede wird am 5. Mai eröffnet. Sie zeigt neben dem Erlöseraltar 16 Skulpturen und mehr als 30 Aquarelle von Otto Flath.
Die Werke sind laut Bachthaler Leihgaben von Privatpersonen sowie von der Otto-Flath-Stiftung in Bad Segeberg, die den Nachlass des Künstlers verwaltet. Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, sonnabends von 10 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr.
(epd Niedersachsen-Bremen/b1091/26.04.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen