Auf einen Blick (20.3.)

Nachricht 20. März 2006

Die Helpline, präsentiert von Hit-Radio Antenne und der Diakonie Niedersachsen
Sonntag, 26.03.2006, 20:00 bis 22.00 Uhr
„Safer surfen - Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Internet“

Im Internet surfen, Tipps austauschen oder mit wildfremden Leuten rumalbern - das finden Kinder und Jugendliche klasse. Doch das Netz hat auch seine Schattenseiten. Die Kriminalität - Stichwort „Kinderpornographie“ - boomt, die Täter werden immer dreister. In den sogenannten Chatrooms wird nicht nur geplaudert. Immer häufiger kommt es zu sexueller Anmache. Jedes zweite Kind im Chat ist bereits angebaggert worden. Was geht ab im world wide web? Die 18-jährige Lisa erzählt, was ihr und ihren Freundinnen passiert ist. Ihr Vater wird ebenfalls im Studio sein. Er ist fit und hat Lisa früher bei ihren ersten Ausflügen auf der Datenautobahn begleitet. Und wir sprechen mit Leni Müssing von Violetta, Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen. Sie gibt Tipps, wie sich Kinder vor Missbrauch schützen können und worauf Eltern achten sollten.
Schalten Sie ein am Sonntag, 26. März, von 20 bis 22 Uhr! Zusammen mit dem Diakonischen Werk und dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen nennen wir Ihnen Hilfsangebote und Beratungsstellen auch in Ihrer Nähe.
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"Offen gesagt....": Diagnose Brustkrebs - Mit der Angst leben

„Offen gesagt …“ die christliche Talksendung aus der St. Pauli Kirche Hamburg mit Moderator Pastor Jan Dieckmann am 9. April um 16.15 Uhr im NDR Fernsehen

Pastor Jan Dieckmann spricht am 9. April um 16.15 Uhr im NDR-Fernsehen mit betroffenen Frauen darüber, wie sich ihr Leben durch die Diagnose Brustkrebs verändert hat.

„Brustkrebs, das klang wie ein Todesurteil für mich.“ Viele Frauen sind geschockt, wenn sich der Knoten in ihrer Brust als bösartig erweist. Die Angst vor dem Tod wird plötzlich zum ständigen Begleiter. Denn noch immer sterben jährlich etwa 19.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Knapp ein Viertel aller Erkrankten.

Fast jede 10. Frau in Deutschland wird irgendwann in ihrem Leben mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert. Blitzschnell müssen Betroffene Entscheidungen mit ungeahnter Tragweite treffen. „Soll ich mich operieren und die Brust abnehmen lassen? Wenn ja, wie geht es danach weiter? Welche Therapie ist für mich richtig?“

Brustkrebs verändert das Leben von Grund auf. Zukunftspläne erscheinen auf einmal sinnlos. Und nicht jede Partnerschaft hält dem immensen Druck stand. Jetzt sind neue Kraftquellen gefragt, weil ja nicht nur der Körper, sondern auch die Seele verletzt ist.

„Offen gesagt …“ wird gemeinsam verantwortet vom Katholischen Rundfunkreferat für den NDR und der Evangelischen Radio- und Fernsehkirche im NDR.

„Offen gesagt …“ wird von Pastor Jan Dieckmann moderiert und ist die einzige ökumenische Sendung im deutschen Fernsehen.

Infos und Fotos: ERR Hamburg (Gabriela Mußbach), 040-514809-0, www.fernsehkirche.de
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„Von Anfang an uns anvertraut – Menschsein beginnt vor der Geburt“ – Unter diesem Thema findet vom 29. April bis 6. Mai die diesjährige Woche für das Leben statt. Sie wird gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgerichtet und steht in den Jahren 2005 bis 2007 unter dem Leitmotiv „KinderSegen – Hoffnung für das Leben.“

Die Woche für das Leben ist eine gemeinsame Initiative der katholischen und evangelischen Kirche. Nach einer bundesweiten Eröffnung gibt es in den Bistümern und den Landeskirchen zahlreiche Einzelveranstaltungen rund um das Thema Lebensschutz, die von Gemeinden, Verbänden oder Arbeitsgruppen durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.woche-fuer-das-leben.de.
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Braunschweiger Synode will Nordwest-Kooperation der Kirchenpresse

Wolfenbüttel/Oldenburg (epd). Die Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig hat sich für den Fortbestand der "Evangelischen Zeitung" ausgesprochen und stabile Zuschüsse für vier Jahre angekündigt. Gerade in Zeiten gesellschaftlichen Wandels und knapper Finanzen gewinne eine evangelische Wochenzeitung als Diskussionsforum an Bedeutung, heißt es in dem Beschluss, den das Kirchenparlament am Sonnabend in Wolfenbüttel ohne Gegenstimmen fasste. Zwei Synodale enthielten sich der Stimme.

Die "Evangelische Zeitung" erscheint in den Landeskirchen Braunschweig, Hannover und Oldenburg. Die braunschweigischen Synodalen beschlossen, nach weiteren Kooperationspartnern zu suchen und zunächst Gespräche mit der westfälischen und nordelbischen Kirche zu führen. In der hannoverschen Landeskirche, der größten Zuschussgeberin, war die Fortführung der vor 60 Jahren gegründeten Zeitung umstritten. Die dortige Synode suchte nach Alternativen für das Blatt, dessen Auflage auf rund 26.000 Exemplare gesunken ist.

Der Medienexperte Professor Will Teichert hatte zuvor berichtet, er sehe Chancen für eine gemeinsame evangelische Wochenzeitung für Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Westfalen. Bei Vorgesprächen mit dem Presseverband der nordelbischen Kirche habe er eine grundsätzliche Aufgeschlossenheit für eine solche Partnerschaft registriert.

Teichert ist als Berater für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) tätig. Er leitete die EKD-Kommission "Publizistisches Gesamtkonzept", die bereits 1997 in einer Studie unter der Überschrift "Markt und Mandat" den Kirchenzeitungen eine intensive Kooperation nahegelegt hatte.

Er unterstrich, dass die Zusammenarbeit in einem Partnerschaftsmodell, nicht in einem Übernahmemodell erfolgen sollte. Es müsse gemeinsam eine neue Wochenzeitung konzipiert werden, die die Qualitäten des überregionalen Mantelteils ausbaue und die Stärken der regionalen Berichterstattung wahre.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0731/19.03.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
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VELKD veröffentlicht Heft zur Trauerbewältigung

Hannover – Unter dem Titel "Du bist mir täglich nahe... – Sterben, Tod, Bestattung, Trauer" hat jetzt die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) "Eine evangelische Handreichung für Menschen, die trauern und für die, die sie in ihrer Trauer begleiten" – so der Untertitel – veröffentlicht. In seinem Vorwort zu der Publikation beklagt der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), die Verdrängung des Todes in der Gesellschaft. "Die Tabuisierung führt mancherorts dazu, dass Menschen, die plötzlich von Sterben und Tod betroffen sind, sich hilflos fühlen und nicht wissen, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen." Mit dem vorgelegten Heft will die VELKD nach den Worten von Landesbischof Friedrich über die unmittelbar von Sterben, Tod und Trauer betroffenen Menschen hinaus alle ermutigen, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen.

Die 68-seitige Publikation, die in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren erscheint, behandelt nicht nur die besondere Situation von Sterben, Tod, Bestattung und Trauer, sondern bietet auch konkrete Hinweise und Anregungen für die anstehenden Schritte. Erarbeitet wurde das Heft vom Seelsorgeausschuss der VELKD unter dem Vorsitz von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (München). Es wird u.a. über das Lutherische Kirchenamt, über Pfarrämter sowie Bestattungsinstitute verteilt.

Hinweis: Die Publikation "Du bist mir täglich nahe" ist gegen eine Schutzgebühr von 1 Euro über das Lutherische Kirchenamt der VELKD (Richard-Wagner-Str. 26, 30177 Hannover, Tel.: 0511/62 61 235, Fax: 0511/62 61 211, E-Mail: zentrale@velkd.de) erhältlich. Im Internet kann sie kostenlos unter www.velkd.de heruntergeladen werden. Weitere Auskünfte zu diesem Projekt erteilt Oberkirchenrat Dr. Norbert Dennerlein (Tel.: 0511/62 61 225, E-Mail: dennerlein@velkd.de).
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Militärseelsorge vor allem bei Auslandseinsätzen gefragt (epd-Gespräch)

Braunschweig (epd). Die evangelische Militärseelsorge bleibt nach Angaben des Militärgeneraldekans in Bonn, Peter Brandt, unter den Soldaten gefragt, obwohl die Kirchenmitgliederzahlen sinken. Dies sei vor allem auf die Auslandseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan, in Bosnien, im Kosovo und der Marine vor Afrika zurückzuführen, sagte Brandt, der das Kirchenamt für die Bundeswehr in Bonn leitet, am Montag im epd-Gespräch in Braunschweig. Die Begleitung durch die Seelsorger werde von den Soldaen "hoch gelobt".

Die Bundeswehr habe erkannt, dass die "ethische Kompetenz" der Soldaten gefördert werden müsse. Die Militärpfarrer und der von ihnen erteilte "Lebenskundliche Unterricht" würden dabei einbezogen. Die 106 Militärpfarrer und sechs Militärpfarrerinnen sähen es nicht als ihre Aufgabe an, Anders- oder Nichtgläubige zu missionieren, sagte Brandt. Die Militärseelsorger beteiligten sich nicht an den Schießübungen. Ansonsten bereiteten sie sich aber gemeinsam mit den Soldaten auf den Aufenthalt in den Krisengebieten und auf die besonderen Gefahren vor.

Die Auflösung einer großen Zahl von Bundeswehr-Standorten hat Brandt zufolge auch dazu geführt, dass in der Braunschweiger Landeskirche kein Militärpfarrer mehr arbeitet. Die Wehrbereichsdekanate werden bundesweit auf drei halbiert. Der für Niedersachsen und Bremen zuständige Wehrbereichsdekan wird von Juli an seinen Sitz nicht mehr in Hannover, sondern in Kiel haben. Das Kirchenamt für die Bundeswehr zieht am 1.
Juli 2007 von Bonn nach Berlin.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0733/20.03.06)
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