Landesbischöfin diskutiert über Zwangsprostitution

Nachricht 27. Februar 2006

Mit dem bewegenden Drama „Lilja 4-ever“ endet am Mittwoch, den 01. März die Filmreihe „Faszination Osteuropa – Bilder einer Veränderung“ von Evangelischer Kirche und Kommunalem Kino. Beginn der Vorstellung ist um 19.00 Uhr. Der preisgekrönte Film des schwedischen Regisseurs Lukas Moodysson erzählt die Geschichte der 16jährigen Lilja, die aus einem tristen Plattenbaughetto in der ehemaligen Sowjetunion in die Zwangsprostitution nach Westeuropa verschleppt wird.

Die Bischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Dr. Margot Käßmann, engagiert sich im Kampf gegen den Frauenhandel und wird im Anschluß an den Film mit dem Publikum über dieses Thema ins Gespräch kommen.

Anlass für die Filmreihe ist die Eröffnung der bundesweiten Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ in Hannover im März 2006. Im Jahre 1994 von den evangelischen Kirchen in Deutschland begründet, unterstützt die Aktion zahlreiche Projekte zur Verbesserung der sozialen Situation in mittel- und osteuropäischen Ländern.

Mittwoch, 01. März 2006, 19 Uhr, Kommunales Kino
Lilja 4-ever
Regie: Lukas Moodysson
Schweden 2002, 109 Min. dt U.
Von der Mutter verlassen sucht die 16jährige Lilja einen Ausweg aus ihrem tristen Plattenbau-Ghetto in der ehemaligen Sowjetunion und wird dabei nach Westeuropa in die Zwangsprostitution verschleppt. Ein beklemmender Film über den Handel mit Mädchen und Frauen, der auch in Deutschland Realität ist.
Nachgespräch mit Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Kinosaal.

Pressestelle der Landeskirche Hannovers, 27. Februar 2006

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