Terre des hommes für Kauf von fair gehandelten Blumen

Nachricht 13. Februar 2006

Osnabrück (epd). Terre des hommes hat die Verbraucher zum Valentinstag am 14. Februar aufgefordert, Blumen aus fairem Handel zu kaufen. Das "Flower Label" und das "TransFair-Siegel" wiesen auf eine menschenwürdige und umweltgerechte Produktion hin, teilte das Kinderhilfswerk am Freitag in Osnabrück mit. Über 1.000 Geschäfte sowie die Handelsketten Kaisers Tengelmann und Edeka Südwest verkauften Blumen mit diesen Siegeln.

Auf vielen Blumenfarmen vor allem in Afrika und Lateinamerika herrschten ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Vor allem Frauen müssten für Hungerlöhne arbeiten und seien oft ungeschützt Pestiziden ausgesetzt. Die fair gehandelten Blumen stammten laut terre des hommes hingegen von Blumenfarmen aus Ecuador, Kenia, Tansania, Simbabwe, Südafrika und Portugal, die sich verpflichtet hab, Existenz sichernde Löhne zu zahlen.

Vorgeschrieben sind nach Angaben des Kinderhilfswerk außerdem der Schutz der Arbeiterinnen vor Pestiziden sowie der schonende Umgang mit Wasser und Abfällen. Die unabhängigen Kontrolleure der beiden Sozialsiegel prüften, ob die Farmen diese Sozial- und Umweltstandards auch tatsächlich umsetzten.
(epd Niedersachsen-Bremen/b0379/10.02.06)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen