Marktkirche widmet sich jüdisch-christlichem Gespräch

Nachricht 06. Januar 2006

Hannover (epd). Der Januar steht in der evangelischen Marktkirche in Hannover in diesem Jahr erneut im Zeichen der jüdisch-christlichen Begegnung. Referenten beider Religionen sprechen bei einer vierteiligen Veranstaltungsreihe jeweils mittwochs von 17 bis 18 Uhr über Sterben, Tod und Trauer in ihrer Tradition, teilten der evangelische Stadtkirchenverband Hannover und die Liberale Jüdische Gemeinde mit. Den Auftakt macht am 11. Januar Professor Andor Iszak vom Europäischen Zentrum für Jüdische Musik mit einem Vortrag über die jüdische Totenliturgie.

Am 18. Januar führt der Augsburger Rabbiner Henry G. Brandt ein Podiumsgespräch mit Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann über das Thema "Leben nach dem Tod". Eine Woche später spricht Jutta Walbe, Vorsitzende der jüdischen Beerdigungsgesellschaft "Chewra Kaddischah". Zum Abschluss der Reihe sind am 1. Februar die jüdische Religionswissenschaftlerin Ruth Lapide und der frühere niedersächsische Landtagspräsident Professor Rolf Wernstedt zu Gast in der Lister Markuskirche.
(epd Niedersachsen-Bremen/b0009/03.01.06)
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