Auf einen Blick (9.12.)

Nachricht 09. Dezember 2005

Neuer Kuratoriumsvorsitzender für Ethik-Institut
Hannover (epd). Der hannoversche Mediziner, Professor Hartmut Küppers, ist neuer Kuratoriumsvorsitzender des Zentrums für Gesundheitsethik der hannoverschen Landeskirche. Der Internist ist Medical Director bei der Solvay Arzneimittel GmbH und Vorsitzender der Freundegesellschaft der Medizinischen Hochschule Hannover, teilte das Zentrum am Freitag mit. Zum Stellvertreter wurde der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes, Martin Schindehütte, gewählt.

Dem 13-köpfigen Kuratorium gehören Vertreter aus Kirche, Medizin und Wissenschaft an. Sie begleiten die Arbeit und gestalten die inhaltliche Ausrichtung mit. Das Zentrum an der Evangelischen Akademie Loccum mit Sitz in Hannover beschäftigt sich nach eigenen Angaben mit Umstrukturierungen im Gesundheitswesen, ethischen Fragen am Lebensende, Entwicklungen in Humangenetik und Biotechnologie sowie mit klinischer Ethikberatung. Dazu werden regelmäßig Workshops, Tagungen und Fortbildungen angeboten (www.zfg-hannover.de).
(epd Niedersachsen-Bremen/b3919/09.12.05)
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Göttinger Christen wollen 72 Stunden lang beten
Göttingen (epd). Göttinger Christen wollen 72 Stunden ohne Unterbrechung für ihre Stadt und die Einwohner beten. Die Aktion startet am Donnerstag um 21 Uhr in der evangelischen Albani-Kirche, sagte Superintendent Wolf-Dietrich Köhler. Geplant sei, dass jeweils drei Personen eine Stunde lang beten und dann von dem nächsten Team abgelöst werden. Ein Büchertisch am Rande des Weihnachtsmarktes soll auf das 72-Stunden-Gebet hinweisen. An dem Stand können auch Gebetsanliegen abgegeben werden.

Die Aktion solle "Menschen auf Jesus Christus aufmerksam machen und sie mit Gott und gelebtem, lebendigem Glauben in Verbindung bringen", teilte die Vorbereitungsgruppe mit. Gebete seien "das stärkste Werkzeug, das Gott uns gegeben hat". Im Vorbereitungskreis haben nach Köhlers Angaben Mitglieder mehrerer evangelisch-lutherischer und freikirchlicher Gemeinden mitgearbeitet. Auch der katholische Göttinger Dechant Norbert Hübner unterstütze die Aktion.

Köhler zufolge hatte die Gebetsgruppe zunächst Schwierigkeiten bei der "Herbergssuche". Um andere Besucher der ganztägig geöffneten Kirche nicht zu stören, sollen die Gebete nun tagsüber in der Sakristei der Albani-Kirche stattfinden. Während der Nachtstunden wollen die Betenden in die Kirche selbst umziehen. Interessierte können sich in der Göttinger Superintendentur zur Teilnahme anmelden (0551/56069).
(epd Niedersachsen-Bremen/b3916/09.12.05)
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Singende Weihnachtsmänner für guten Zweck gesucht
Braunlage/Markoldendorf (epd). Die evangelische Kirchengemeinde in Braunlage im Harz sucht Weihnachtsmänner und -frauen für eine Gesangswette. Wenn 50 kostümierte Personen an diesem Sonnabend gemeinsam vor einem örtlichen Lebensmittelmarkt auftreten, spendet das Geschäft 1.000 Euro für die Jugendarbeit, teilte die Gemeinde auf Anfrage mit. Die Teilnehmer sollen um 12 Uhr das Lied "Lasst uns froh und munter sein" singen.

Eine ähnliche Wette läuft am Sonnabend um 16 Uhr in Markoldendorf bei Northeim. Hier will Ortsbürgermeister Michael Hanke mindestens 50 Weihnachtsmänner zum Singen vor einer Filiale des Lebensmittelmarktes mobilisieren. Als Wettprämie sind ebenfalls 1.000 Euro ausgesetzt, die für einen wohltätigen Zweck gespendet werden sollen. (epd
Niedersachsen-Bremen/b3912/09.12.05)
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Pastorinnen schreiben Buch über Krabbelgottesdienste
Göttingen (epd). Die Göttinger Pastorinnen Amélie Gräfin zu Dohna und Charlotte Scheller haben ein Buch über Krabbel- und Kleinkindergottesdienste vorgelegt. Ausführlich beschreiben die Autorinnen 16 Gottesdienste, zudem liefern sie weitere Bausteine, Anregungen sowie ein "Krabbelgottesdienst-ABC". Alle Modelle seien in der Praxis erprobt worden und könnten wörtlich übernommen werden, heißt es im Vorwort. "Gott kommt ohne Saus und Braus. Neue Krabbelgottesdienste" ist bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen und kostet 19,90 Euro.
(epd Niedersachsen-Bremen/b3911/09.12.05)
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Wahlkampf-Abkommen soll Hospizdienst zugute kommen
Osterholz-Scharmbeck (epd). Ein Wahlkampf-Abkommen zur niedersächsischen Kommunalwahl 2006 im Landkreis Osterholz bei Bremen soll Geld für einen ambulanten Hospizdienst der Diakonie einbringen. Die Idee sei von allen Parteien "grundsätzlich positiv" aufgenommen worden, sagte der Vorsitzende des regionalen Kirchenkreistages, Eckart Richter, am Freitag dem epd. Einzelheiten müssten allerdings noch mit der politischen Basis geklärt werden.

Einsparungen bei Wahlkampfmitteln wie Plakaten, Anzeigen und Prospekten sollen nach Richters Vorstellungen dem ambulanten Hospizdienst der Diakonie-Stiftung Osterholz überwiesen werden. Der Synodale der hannoverschen Landeskirche hat in mehrmonatigen Vorgesprächen auch die Zeitungsverlage in der Region einbezogen, damit sie den Parteien einen Rabatt für Anzeigen gewähren. Der Nachlass könne wiederum dem Hospizdienst zugute kommen. "Alle Zeitungen werden das Vorhaben unterstützen", sagte Richter, der das Projekt auch initiiert hat.

Richter möchte das Abkommen bis zum Frühjahr unterschriftsreif verhandeln. Die Kommunalwahl in Niedersachsen ist am 10. September geplant. Bei der Wahl wird über die Zusammensetzung der Stadt- und Gemeinderäte sowie der Kreistage für die Legislaturperiode bis 2011 abgestimmt. In vielen Kommunen werden die Posten der Bürgermeister und Landräte neu vergeben.
(epd Niedersachsen-Bremen/b3909/09.12.05)
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