Elf Unternehmen für ihre Beschäftigungspolitik ausgezeichnet

Nachricht 02. November 2005

ARBEIT PLUS wird während der EKD-Synodentagung verliehen

Mit dem Arbeitsplatzsiegel der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ARBEIT PLUS können drei weitere Firmen ausgezeichnet werden. Diesmal haben sich die Berliner Volksbank, die Homag Holzbearbeitungssysteme AG und die Kreissparkasse Ludwigsburg erfolgreich dem Zertifizierungsverfahren unterzogen. So werden nun elf Firmen am 9. November in Berlin die Auszeichnung überreicht bekommen.

Seit 1999 verleiht die EKD das Arbeitsplatzsiegel „ARBEIT PLUS“ an Unternehmen, die eine für ihre Branche hervorragende Beschäftigungspolitik verfolgen. „Neue Ansätze und kreative Lösungen verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit. Solche positiven Beispiele möchte die EKD würdigen und öffentlich bekannt machen“ formuliert der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, das Anliegen der Initiative. Gemessen wird dabei branchenspezifisch mit einem Vergleichsverfahren, das vom Institut für Wirtschafts- und Sozialethik an der Universität Marburg (IWS) entwickelt wurde. Dabei werden Lebenschancen, die Firmen durch Beschäftigung und Ausbildung schaffen, in den Blick genommen. Ebenso werden Beteiligungs- und Entfaltungschancen für die Mitarbeitenden in den Unternehmen sowie die Beiträge der Firmen zur Sozialkultur untersucht. In den untersuchten Bereichen liegen die drei Firmen, die das Arbeitsplatzsiegel in diesem Herbst erhalten, im Gesamtbild deutlich über dem Durchschnitt ihrer Branche. Auf dem Siegel ist die jeweilige Jahreszahl, in dem „ARBEIT PLUS“ verliehen wurde, vermerkt. Nach zwei Jahren können sich die Firmen erneut um ein Siegel bewerben.

Ausgezeichnet werden drei weitere Unternehmen:

Die Berliner Volksbank setze als größte Volksbank Deutschlands auf eine breite lokale Präsenz und eine qualitativ hochwertige Kundenbetreuung, heißt es im Untersuchungsbericht des IWS. Sie falle vor allem in den Einzelbereichen Fort- und Weiterbildung sowie im Umgang mit Beschäftigungsrisiken positiv auf. Hervorragend seien auch die Einstellungspraxis Langzeitarbeitsloser sowie die Ausgestaltung familienfördernder Maßnahmen.

Die Homag Holzbearbeitungssysteme AG ist der weltweit führende Anbieter von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie. Sie beeindruckt durch eine hohe Ausbildungsquote und einen beispielhaften Gesundheitsschutz. Das Unternehmen ist in vielfältigen überbetrieblichen Kooperationen engagiert und pflegt eine hervorragende Kultur der betrieblichen Mitbestimmung.

Die Kreissparkasse Ludwigsburg erhält bereits zum zweiten Mal das Arbeitsplatzsiegel der EKD. Sie liegt in der allgemeinen Entwicklung der Beschäftigung und in der Einstellung und Übernahme von Auszubildenden deutlich über dem Durchschnitt ihrer Branche. Dazu sind die Führungs- und die Konfliktkultur sowie die flexiblen Arbeitszeitmodelle des Unternehmens vorbildlich.

Insgesamt werden elf Unternehmen verschiedener Branchen mit ARBEIT PLUS 2005 ausgezeichnet. Die zentrale Vergabefeier für diese Unternehmen wird am Mittwoch, 9. November, um 12.30 Uhr im Rahmen der 4. Tagung der 10. EKD-Synode in Berlin, im Hotel Maritim, öffentlich stattfinden. Neben den drei neuen sind dies die Bewag AG & Co. KG, die Deutsche Kreditbank AG (DKB), die Sozialholding Mönchengladbach, die Sparkasse Vogtland und die TRIMET AG. Bereits im April dieses Jahres konnten die SICK AG, Roche Diagnostics GmbH und die Debeka Versicherungen das Zertifizierungsverfahren erfolgreich abschließen.


Hannover/Berlin, 27. Oktober 2005
Pressestelle der EKD
Christof Vetter

Hinweis:
Ausführliche Informationen zu ARBEIT PLUS finden sich unter http://www.arbeit-plus.de Bewerbungen interessierter Firmen sind jederzeit möglich.