Solidarität mit den Opfer in den Südstaaten der USA

Nachricht 02. September 2005

Ratsvorsitzender ruft zum Gebet und zu Spenden auf

Erschütternd und kaum zu begreifen seien die Bilder, die aus dem Katastrophengebiet der Südstaaten der USA zu sehen seien, erklärte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, zum Beginn der Sitzung des Rates in Hannover am heutigen Freitag, 2. September. Der Name der Stadt New Orleans, der bisher für fröhliche und mitreißende Musik gestanden habe, sei nun zum Synonym für eine Naturkatastrophe mit noch nicht zu ermessenden Ausmaß geworden. „Der Hurrikan Katrina hat Hunderttausende im Süden der USA um ihr Eigentum, Tausende um Leben und Gesundheit gebracht. Das Leid der Menschen, die teilweise immer noch in den überfluteten Gebieten eingeschlossen sind, habe auch in Deutschland Entsetzen und Betroffenheit ausgelöst.“ Angesichts der Informationen und Bilder aus dem Katastrophengebiet werde in vielen Gottesdiensten am bevorstehenden Wochenende für die Menschen dort gebetet. Außerdem forderte der Ratsvorsitzende auf, auch mit Spenden die Notfallmaßnahmen und die Katastrophenhilfe in der betroffenen Region zu unterstützen.

„Auch in dem scheinbar reichen Land USA hat es wieder die Ärmsten am schlimmsten getroffen“, ahnt der Ratsvorsitzende. „Unsere Fürbitte und unsere Solidarität gelten allen Opfern des Hurrikans.“ Die EKD unterstütze über die Diakonie-Katastrophenhilfe“ deren Partner in den USA bei den Bemühungen, den Menschen schnell und gezielt zu helfen. Hilfsorganisationen amerikanischer Partnerkirchen haben Helfer in die Katastrophenregion entsandt und verteilen Nothilfegüter. Diese können mit Spenden für die Diakonie-Katastrophenhilfe von Deutschland aus unterstützt werden.

Hannover, 2. September
Pressestelle der EKD
Christof Vetter

Spendenkonto:
Wer die Hilfsmaßnahmen unserer Partner in Amerika unterstützen möchte, kann mit dem Stichwort „Hurrikan USA“ spenden.

Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online über das
Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/