Auf einen Blick (24.8.)

Nachricht 24. August 2005

Gottesdienstentwurf zur Einschulung
Das Evangelische Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik - Michaeliskloster hat einen Gottesdienst zur Einschulung entworfen:

-> www.evlka.de/einschulung
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Kinderzirkus Giovanni tritt auf
Am Sonntag, den 28. August 10.30 Uhr im Zelt des Zirkus Roncalli auf dem Waterlooplatz in Hannover präsentieren die „Patenkinder des Zirkus Roncalli“ ihre Show zwischen Himmel und Erde: Seiltänzer, Verbiegeakrobaten, Feuerspucker, Schwerttänzer, Jongleure, Trapetkünstler und Clowns liefern ein Feuerwerk fantasievoller Unterhaltung.
-> s. auch hier.
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Wulff will Angebote für sterbende Menschen vernetzen
Hannover (epd). Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Angebote für schwerstkranke und sterbende Menschen besser zu vernetzen. Die Landesregierung sehe es als ihre Aufgabe an, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen, um sterbende Menschen und ihre Angehörigen vor Ort zu unterstützen, teilte Wulff am Mittwoch in einem Grußwort zum fünfjährigen Bestehen des Uhlhorn-Hospizes in Hannover mit.

Das Thema Tod und Sterben sei in der Gesellschaft noch zu sehr tabuisiert, schreibt Wulff als Schirmherr des Jubiläums am kommenden Sonnabend. Die Versorgung schwerstkranker Menschen sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch auf ehrenamtliches Engagement und die Beteiligung von Angehörigen angewiesen sei. Die Hospizbewegung leiste wertvolle Hilfe bei der Pflege Sterbender. Die Angehörigen erhielten dadurch häufig die Kraft, die Kranken bis zum Tode zu Hause zu begleiten.

Das Jubiläum auf dem Gelände des Hospizes im Henriettenviertel in der Gehägestraße 8 beginnt am 27. August um 14 Uhr mit einem Gottesdienst, den Landesbischöfin Margot Käßmann hält. Zum anschließenden Marktfest mit Blumen, Gemüse und kunstgewerblichen Ständen gehören auch ein Flohmarkt und eine Tombola.

Das Uhlhorn-Hospiz betreut todkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Die stationäre Hospizarbeit ist nach eigenen Angaben auf Spenden und Zuschüsse angewiesen, da die stationäre Betreuung Sterbender nur in Teilen von den öffentlichen Kassen bezahlt wird. Das Haus mit seinen acht Plätzen und 22 Mitarbeitern wird von den Krankenhäusern Henriettenstiftung und Friederikenstift getragen. (epd
Niedersachsen-Bremen/b2696/24.08.05)
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Diakonie Wolfsburg ohne kaufmännischen Vorstand
Wolfsburg (epd). Die Turbulenzen in der Diakonie in Wolfsburg und Gifhorn gehen weiter. Zwei Wochen nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand der Diakonischen Heime Kästorf räumt der Unternehmensberater Udo Brüning auch seinen Vorstandsposten bei der Diakonie in Wolfsburg. "Auf eigenen Wunsch" habe sich Brüning von seiner Tätigkeit entbinden lassen, teilte das Diakonische Werk Wolfsburg am Mittwoch mit. Er wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen.

Brüning war mit dem Ruf eines Sanierers im vorigen Jahr in Wolfsburg angetreten, nachdem das Diakonische Werk in die roten Zahlen geraten war. Die Trennung wurde nach einer Sitzung des Aufsichtsrates bekannt gegeben. In einer Pressemitteilung betont der Aufsichtsrat, dass das Diakonische Werk Wolfsburg mit dem Vorstand Dirk Hölterhoff weiter voll handlungsfähig sei. Die Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilisierung gingen zügig voran. Die Kooperation mit den Diakonischen Heimen Kästorf solle "unter Berücksichtigung gemeinsamer Interessen" weiter verfolgt werden.

Das Diakonische Werk Wolfsburg feiert am 18. September sein 50jähriges Bestehen. Es hat derzeit rund 1.200 Beschäftigte. Die Wolfsburger Diakonie bietet unter anderem 783 Pflegeplätze an und betreut etwa 1.000 alte Menschen ambulant. (epd
Niedersachsen-Bremen/b2697/24.08.05)
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Kästorfer Diakonie legt "solide" Bilanz vor
Gifhorn (epd). Die Diakonie in Kästorf hat eine nach den Worten ihres Vorstandes Hans-Peter Hoppe "solide" Bilanz vorgelegt. 2004 sei ein gutes Jahr für die Diakonischen Heime e. V. und die Diakonischen Betriebe Kästorf GmbH gewesen, sagte Hoppe am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Die Bilanzsumme liege mit rund 70,7 Millionen Euro erstmals über der 70-Millionen-Marke. Als Eigenkapital weise der Jahresabschluss 44,8 Millionen Euro aus, als Bilanzgewinn 241.000 Euro.

Mit 1.100 Beschäftigten sei die Kästorfer Diakonie der zweitgrößte Arbeitgeber im Kreis Gifhorn. Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses sei eine lange Tradition der Diakonischen Heime Kästorf, seit Ende des 19. Jahrhunderts eine Bürgerinitiative armen Menschen helfen wollte. Zum anderen gehöre die Offenlegung der Zahlen zum Selbstverständnis als Sozialunternehmen in einem Gemeinwesen.

Hoppe räumte jedoch ein, dass die Diakonischen Heime in der Jugendhilfe "heftig strampeln" mussten. Hintergrund dieser Entwicklung sei der politische Wille, stärker ambulante Hilfe statt stationärer Einrichtungen staatlich zu fördern. Kästorf verändere deshalb das Hilfeangebot. In der Altenhilfe stoße Kästorf auf zahlreiche private Anbieter als Konkurrenten.

Die in der Wohnungslosenhilfe im gesamten ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig aktive Stiftung Wohnen und Beraten, die von Kästorf aus verwaltet wird, steht nach den Worten Hoppes "richtig gut" da. Die Bilanzsumme stieg erstmals ganz leicht über die Vier-Millionen-Grenze. Als Eigenkapital nennt die Stiftung eine Summe von über 2,2 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 29.000 Euro.

Die frei gewordene Position des zweiten Vorstandsmitgliedes soll nach Angaben Hoppes ausgeschrieben werden. Auch nach dem Ausscheiden von Udo Brüning werde die eingeleitete Kooperation mit dem Diakonischen Werk Wolfsburg fortgesetzt. Brüning ist weiterhin Vorstandsmitglied in Wolfsburg. In Kästorf ist der Unternehmensberater und Betriebswirt gerade ausgeschieden. Hoppe sagte zur Begründung, inzwischen sei sehr viel intensive Umsetzungsarbeit notwendig, auf die man sich einzeln konzentrieren müsse. Brüning werde dies in Wolfsburg leisten, wo es "Sanierungsbedarf" gebe. (epd Niedersachsen-Bremen/b2692/23.08.05)

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