Hiroshima-Gedenken in Hannovers Aegidienruine

Nachricht 01. August 2005

Hannover (epd). Mit Meditationen, Gebeten und einer Kunst-Aktion wollen hannoversche Kirchen und Religionsgemeinschaften am 6. August an den 60. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima erinnern. Bei der Gedenkstunde um 8 Uhr in der Aegidienruine werden Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann und Bürgermeister Bernd Strauch sprechen, teilte ein Kirchensprecher mit. Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg nimmt an den Feierlichkeiten in Hannovers Partnerstadt Hiroshima teil.

In der als Gedenkstätte gestalteten Ruine der Aegidienkirche laden die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften zwischen 9 und 17.30 Uhr zu Stille, Gebeten und Meditationen ein. Um 18 Uhr veranstalten sie mit der Pastorin der Marktkirche, Hanna Kreisel-Liebermann, eine "multi-religiöse Friedensandacht", heißt es weiter. Begleitet werde der Tag von der Steinbildhauer-Aktion Herz-Klang. Bereits um 17 Uhr findet in der Marktkirche ein ökumenischer Friedensgottesdienst mit Wolfgang Puschmann und Pfarrer Bernd Galluschke statt. (epd
Niedersachsen-Bremen/b2550/27.07.05)

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