"Offen gesagt...": Patientenverfügung – Fluch oder Segen?

Nachricht 28. Juni 2005

„Offen gesagt …“ die christliche Talksendung aus der St. Pauli Kirche Hamburg mit Moderator Pastor Jan Dieckmann am 03. Juli um 15.30 Uhr im NDR Fernsehen

Am Lebensende friedlich und ohne Schmerzen einschlafen – das wünscht sich jeder. Wer kennt nicht die Angst, durch irgendwelche Apparate künstlich am Leben erhalten zu werden. Doch wie erfährt man den Willen eines Betroffenen, wenn er sich durch Krankheit oder Unfall nicht mehr äußern kann? Eine Patientenverfügung soll hier Klarheit schaffen. Darin wird schriftlich festgehalten, was am Ende des Lebens von Ärzten getan und was gelassen werden soll. Aber können wir in gesunden Tagen überhaupt entscheiden, was mit uns am Ende des Lebens passiert? -Patientenverfügung – Fluch oder Segen?

Darüber spricht Moderator Pastor Jan Dieckmann mit seinen Gästen: Der ehemaligen Gemeindeschwester Elfriede Meyer (69). Sie will würdig sterben und hat in einer Patientenverfügung festgelegt, dass sie am Ende ihres Lebens weder künstlich beatmet, noch künstlich ernährt wird.
Computerfachmann Walter Ullmer (51) pflegt seit 14 Jahren seine im Wachkoma liegende Ehefrau. „Meine Frau will leben“, sagt er. Er hat keine Angst vor der modernen Medizin und fürchtet, dass Patientenverfügungen dazu missbraucht werden könnten, lebenserhaltende Apparate abzuschalten.


„Offen gesagt …“ wird gemeinsam verantwortet vom Katholischen Rundfunkreferat für den NDR und der Evangelischen Radio- und Fernsehkirche im NDR.
„Offen gesagt …“ wird von Pastor Jan Dieckmann moderiert und ist die einzige ökumenische Sendung im deutschen Fernsehen.

Infos und Fotos: ERR Hamburg (Frau Mußbach), 040-514809-0
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