Oldenburger Synode stimmt Tendenzbeschlüssen zu

Nachricht 03. Juni 2005

Rastede/Kr. Ammerland (epd). Das Kirchenparlament der oldenburgischen Kirche hat vier so genannten Tendenzbeschlüssen zugestimmt, um bis zum Jahr 2010 insgesamt 12,5 Millionen Euro einzusparen. Kirchengemeinden und Kirchenkreise sollen stärker kooperieren und einen Rahmen für ihre künftige Arbeit beschreiben, beschlossen die 60 Delegierten der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg am Donnerstagabend in Rastede.

Haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter sollten künftig regelmäßig fortgebildet werden, beschloss die Synode. Für kreative Kooperationsmodelle stellte das Kirchenparlament den Gemeinden finanzielle Anreize in Aussicht. Die von der Synode eingesetzte Steuerungsgruppe wurde beauftragt, Neukonzeptionen der kirchlichen Dienste und einer landeskirchlich gesteuerten Jugendarbeit zu entwickeln.

Nach intensiver Diskussion wurde die Steuerungsgruppe beauftragt, eine grundlegende Verwaltungsreform vorzubereiten. Sie hat zum Ziel, die bisher 22 Verwaltungseinheiten in eine zentrale Verwaltung in Oldenburg zusammen zu führen. Dieses Modell müsse jedoch zuvor gründlich durchgerechnet werden. Um für die Gemeindemitglieder erreichbar zu bleiben, solle für jeweils mehrere Kirchengemeinden ein Konzept für die Gründung von Kirchenbüros entwickelt werden. (epd Niedersachsen-Bremen/b1947/03.06.05)
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