Landeskirche schlägt zum Kirchentag "Himmelszelt" auf

Nachricht 09. Mai 2005

Hannover (epd). Zum 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag schlägt die hannoversche Landeskirche in der Innenstadt von Hannover ein "Himmelszelt" auf. "Die Menschen sollen dort niedrigschwellig mit der Kirche in Kontakt kommen können, sagte Bischöfin Margot Käßmann am Montag vor Journalisten in Hannover. Das acht mal zwölf Meter große Zelt wird am 21. Mai, vier Tage vor Beginn des Protestantentreffens, am Stadtmittelpunkt Kröpcke eröffnet.

Es soll zum Gespräch, Verweilen und Entspannen einladen. Auch Diskussionen mit Prominenten sind geplant. "Die landeskirchliche Arbeit wird dort auf plastische Art dargestellt", sagte der Präsident des Landeskirchenamtes, Eckhart von Vietinghoff. So sei in der City ein rascher Kontakt zur Kirche möglich. Brot und Wasser würden gereicht, Hocker und Kirchenbänke lüden zum Ausruhen ein.

Die Begegnungsstätte soll eine Anlaufstelle für Besucher und Interessierte aus der Region sein und ihnen Orientierung geben. Die Initiatoren planen während der neun Tage ein kulturelles Programm mit Sängern, Bläsern und Tänzern. Mitarbeiter geben Auskunft über den nächsten evangelischen Kindergarten, den Weg zum Messegelände oder über Möglichkeiten zum Kircheneintritt. Insgesamt wirken 82 ehrenamtliche Helfer beim "Himmelszelt" mit.

"Das Zelt soll auch ein Symbol für Gottes Segen über unserem Leben sein", sagte Käßmann weiter. Die Kirche versuche, "ein Stück Himmel auf die Erde zu holen". Jeweils mittags um zwölf Uhr und abends um 18 Uhr werde es Gebete geben. Zum Kirchentag vom 25. bis 29. Mai werden rund 100.000 Dauerteilnehmer erwartet. Die meisten Veranstaltungen finden auf dem Messegelände im Süden Hannovers statt. (epd
Niedersachsen-Bremen/b1423/09.05.05)
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