EKD: Nachrichten über Gebäudeverkäufe "kompletter Unsinn"

Nachricht 12. März 2005

Die am heutigen Samstag, 12. März 2005, verbreitete Nachricht, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gehe davon aus, dass eine große Zahl der Gebäude in kirchlichem Besitz verkauft werden müssten, bezeichnete der Leiter der Finanzabteilung im Kirchenamt der EKD, Oberkirchenrat Thomas Begrich, als "kompletten Unsinn".

Die Kirchen und kirchlichen Gebäude seien zum größten Teil im Besitz der Kirchengemeinden, die trotz des zu erwartenden Rückgangs kirchlicher Finanzmittel an ihren Kirchen festhalten werden.

Richtig sei, dass auch die EKD vom demografischen Wandel der deutschen Gesellschaft betroffen sei. Dies führe zu einem Rückgang der Finanzkraft. Doch es sei nicht zu erwarten, dass Kirchengemeinden Kirchen, die für Menschen ein Stück Heimat sind, aufgeben werden, so Begrich. Er sagte weiter, dass die evangelische Kirche verantwortlich mit ihren Gebäuden umgehen werde.

Hannover, 12. März 2005
Pressestelle der EKD
Christof Vetter