29 Betriebe für ökologisches Wirtschaften ausgezeichnet

Nachricht 16. Februar 2005

Hannover (epd). 29 Betriebe aus Hannover sind am Dienstagabend für umweltgerechtes Wirtschaften ausgezeichnet worden. Sie erhielten Urkunden des Projektes "Ökoprofit Hannover 2004", teilte die Stadt Hannover mit. Elf Betriebe wurden zum ersten Mal ausgezeichnet. Die größten unter ihnen sind das "Haus kirchlicher Dienste" mit 280 Mitarbeitern und das evangelisch-lutherische Landeskirchenamt mit 235 Mitarbeitern. 18 Betriebe gehören durch ihre Teilnahme in früheren Jahren zum "Ökoprofit-Klub", unter ihnen die Sparkasse, die Stadtwerke und der Flughafen.

Alle Betriebe ließen ihre Abläufe nach Umwelt-Gesichtspunkten analysieren und setzten daraufhin Verbesserungsvorschläge um. So sparen sie den Angaben zufolge pro Jahr insgesamt mehr als 854.000 Euro ein.
Ihr jährlicher Energieverbrauch verringert sich um insgesamt knapp 20 Millionen Kilowattstunden, der damit verbundene Kohlendioxid-Ausstoß um
16.784 Tonnen.

Weiterhin würden rund 170 Tonnen Restmüll vermieden und 4,2 Millionen Liter Wasser weniger verbraucht. Die Investitionskosten liegen nach Angaben der Stadt bei insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. Das Projekt unter dem Motto "Umweltschutz mit Gewinn" fand in Hannover zum vierten Mal statt. Bundesweit beteiligen sich inzwischen 59 Städte am "Ökoprofit"-Programm, hieß es.

Schon durch kleine Veränderungen ließen sich große Effekte erzielen, sagte der Ökoprofit-Beauftragte des Landeskirchenamtes, Hans-Joachim Kindermann, dem epd. So könnten durch ausschaltbare Steckdosenleisten in seinem Haus rund 3.500 Euro an Stromkosten jährlich gespart werden, da Computer und Monitore dann nicht mehr im Stand-by-Modus liefen. Zu den erstmals ausgezeichneten Betrieben gehören das Künstlerhaus, das Stadionbad und die Marktkirchengemeinde. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0543/15.02.05)
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