Auf einen Blick (11.2.)

Nachricht 11. Februar 2005

Landesbischöfin Käßmann "Wintergast" bei Radio Bremen
Bremen/Bremerhaven (epd). Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann ist am Sonnabend in der Live-Sendung "Wintergäste" auf Nordwestradio (UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz) zu hören. Radio-Bremen-Moderator Otmar Willi Weber will sie nach Angaben des Senders zwischen 11.05 Uhr und 12 Uhr zu den Themen Kinder, Küche und Kirche befragen. Käßmann hat vier Töchter und ist seit 1999 Bischöfin der größten Landeskirche in Deutschland. Sie war nach der Hamburgerin Maria Jepsen die zweite Frau, die in Deutschland in ein Bischofsamt gewählt wurde. (epd Niedersachsen-Bremen/b0485/10.02.05)
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Pastor aus Palästina sucht gebrauchte Kirchenglocken
Ahlhorn/Kr. Oldenburg (epd). Eine Kirchengemeinde in Palästina sucht ein gebrauchtes Glockenspiel für ihre Kirche. Bei Kämpfen zwischen Israelis und Palästinensern seien die alten Glocken und die Mechanik durch einen Treffer mit einer Panzerfaust schwer beschädigt worden, sagte Pastor Jadallah Shihadeh von der Evangelisch-lutherischen Reformationsgemeinde in Beit Dschala bei Bethlehem am Mittwochabend in Ahlhorn bei Oldenburg.

Er habe gehört, dass einige Kirchen in Deutschland aufgegeben werden müssten, erläuterte er. Möglicherweise könne dann ein nicht mehr gebrauchtes Glockenspiel ins Westjordanland kommen. Für den Transport und die Zollgebühren wolle seine Gemeinde aufkommen. (Kontakt über den Oberkirchenrat in Oldenburg, Telefon 0441/7701-150). (epd Niedersachsen-Bremen/b0473/10.02.05)
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EKD: Zahl der Spätabbrüche verringern
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstütze grundsätzlich politische Bemühungen, um die Zahl der Spätabbrüche von Schwangerschaften zu verringern. Dies erklärt anlässlich der Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Prälat Stephan Reimers. Er betont in der in diesen Tagen zugesandten schriftlichen Stellungnahme, dass auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert werden müsse, die sich durch die Fortentwicklung pränataler Diagnostik ergeben. Die Behinderung eines Kindes dürfe allein kein Grund für eine medizinische Indikation sein. Nach Ansicht der EKD müsse dies auch im Gesetz klargestellt werden. Gesellschaftlich müssten dringend verbesserte Rahmenbedingungen insbesondere finanzieller Art für Behinderte und chronisch Kranke geschaffen werden.
Der Wortlaut der Stellungnahme ist nachzulesen unter: www.ekd.de/bevollmaechtigter/berlin/stellungnahmen.html