Auf einen Blick (26.1.)

Nachricht 26. Januar 2005

Tag der Kirchenvorstände im Sprengel Osnabrück
Osnabrück (epd). Über 350 Kirchenvorsteher aus dem evangelisch-lutherischen Sprengel Osnabrück treffen sich an diesem Freitag zum Tag der Kirchenvorstände in Hilter bei Osnabrück. "Mit einer so großen Zahl von Anmeldungen haben wir nicht gerechnet", sagte Landessuperintendentin Doris Janssen-Reschke am Mittwoch in Osnabrück.

Aus dem gesamten Gebiet von der holländischen Grenze bis zur Grafschaft Diepholz, vom nördlichen Emsland bis in den südlichen Landkreis Osnabrück hätten sich die ehrenamtlichen Leiter der Kirchengemeinden angemeldet. In zwölf Gesprächsgruppen sollen sie sich nach Angaben des Sprengels über unterschiedliche Aspekte der Kirchenvorstandsarbeit austauschen und sich über kirchliche Einrichtungen informieren. (epd Niedersachsen-Bremen/b0287/26.01.05)
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Anmeldefrist zum Kirchentag in Hannover hat begonnen
Hannover/Fulda (epd). Die Anmeldefrist zum 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 25. bis 29. Mai in Hannover hat begonnen.
Die erwarteten 100.000 Dauerteilnehmer sollten sich bis zum 31. März anmelden, damit ihnen eine Unterkunft vermittelt werden könne, teilte das Kirchentagsbüro am Montag in Fulda mit. Am Freitag beginnt in Hannover die Kampagne, mit der der Kirchentag 12.000 kostenlose Privatquartiere sucht. Schirmherrin dafür ist die niedersächsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU).
Anmeldungen sind auch möglich im Internet unter www.kirchentag.de oder unter der Telefonnummer 0511/87 654 100. Dauerteilnehmer zahlen 79 Euro (ermäßigt 49), Familien 129 Euro. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0264/24.01.05)
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Tacheles: Die deutsche Bundeswehr im Umbruch?
Tacheles – Talk am roten Tisch: die Talkshow aus der Kirche mit Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Bundestages Reinhold Robbe, dem verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Schmidt, Hauptmann des Deutschen Bundeswehrverbandes Katja Roeder, dem Publizisten und Politsatiriker Thomas Ebermann und anderen prominenten Gästen, am Dienstag, 8. Februar, 19.00 Uhr, Marktkirche Hannover.

Weitere Informationen: www.tacheles.net, dort wird auch bereits im Vorfeld der Sendung diskutiert.
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Wulff und Käßmann stellen sich Fragen von Schülern
Hannover (epd). Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann haben sich am Dienstag in der Marktkirche in Hannover Fragen von Schülern aus der Landeshauptstadt gestellt. Mit Talk-Runden in elf niedersächsischen Städten will die evangelische Kirche in den kommenden Monaten Jugendliche auf den Kirchentag Ende Mai in Hannover aufmerksam machen. Bei "Tacheles - Talk vor Ort" sollen die Schüler mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur ins Gespräch kommen.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Reform der gymnasialen Oberstufe mit dem geplanten Zentralabitur und einem Pflichtfach Politik. Während Christian Wulff noch einmal die Entscheidungen dafür begründete, ging Margot Käßmann auch auf die Ängste von Jugendlichen vor einem schulischen Versagen ein: "Es muss in unser aller Interesse sein, dass jeder mit seiner eigenen Würde einen Platz in dieser Gesellschaft findet." Derjenige, der sein Abitur mit 15 Punkten schaffe, sei nicht mehr wert als ein Sonderschüler, der den Förderschulabschluss trotz seiner Behinderung erreiche.

Weitere Informationen: Arbeitsstelle Kirchentag
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Sennheiser stiftet eine Million Euro für Uhlhorn-Hospiz

Hannover (epd). Der Unternehmer und Wissenschaftler Fritz Sennheiser hat dem Uhlhorn-Hospiz in Hannover eine Million Euro gestiftet. Der 92-jährige Gründer der gleichnamigen Elektronik-Firma in Wedemark bei Hannover wolle mit der Erträgen des Kapitals einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Betreuung todkranker Menschen zu sichern, bestätigte das Hospiz am Donnerstag. Die Stiftung war bereits im Dezember bekanntgegeben worden, nicht aber der Name des Stifters.

Die intensive stationäre Betreuung Sterbender wird nach Angaben des Hospizes von den öffentlichen Kassen nicht voll finanziert. Darum wirbt das Haus um Förderer und Stifter für seine Arbeit. Das Hospiz mit seinen acht Plätzen und 22 Mitarbeitern wird von der Henriettenstiftung und dem Friederikenstift in Hannover getragen. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0233/20.01.05)