Bischof Huber zur Flutkatastrophe in Süd-Ost-Asien

Nachricht 28. Dezember 2004

Mehr als 55.000 Menschen sind nach den jetzt in Deutschland vorliegenden Nachrichten durch das Erdbeben in Süd-Ost-Asien ums Leben gekommen. Hunderttausende sind obdachlos, Millionen von Menschen werden in dieser Region an den Folgen der Naturkatastrophe lange zu tragen haben. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bischof Wolfgang Huber, bittet deshalb die Menschen, die in Deutschland Weihnachten feiern, um ihre Unterstützung. Er sagt im Wortlaut:

Tief erschrocken habe ich die ersten Bilder der Zerstörung wahrgenommen. Ungeahntes Leid bricht in die Weihnachtsfreude. Mein Mitgefühl und mein Gebet gelten allen Menschen, die von den Auswirkungen der Flut direkt betroffen sind. Verbunden bin ich aber auch denjenigen, die in Sorge um ihre Angehörigen sind, die in Sri Lanka, Indien, auf den Malediven oder anderen Orten Urlaub machen wollten.

Das Diakonische Werk unserer Kirche hat ein Spendenkonto zur Soforthilfe eingerichtet. Ich bitte Sie sehr herzlich: Nehmen Sie die Weihnachtsbotschaft von Frieden und Gerechtigkeit für alle Teile unserer Welt auf und tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass die betroffenen Menschen in Süd-Ost-Asien schnell die nötige Hilfe erfahren, medizinisch versorgt werden sowie Nahrung und Unterkunft erhalten.

Die Globalisierung unserer Welt darf nicht nur in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit spürbar werden. Sie bringt uns auch fernes Leid nahe und macht es zu unserem eigenen. Helfen Sie mit Ihrer Spende, die Not zu lindern!

Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe, Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70

oder online über das Internet www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Hannover/Berlin, 27. Dezember 2004
Pressestelle der EKD
Christof Vetter

in Zusammenarbeit mit der Pressestelle
der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Markus Bräuer