Geöffnete Kirchen als Orte der Besinnung und Begegnung

Nachricht 22. Dezember 2004

Zu dem Symposium „Geöffnete Kirchen – Wa(h)re Würde“, auf dem die theologischen, touristischen und praktischen Fragen geöffneter Kirchen beleuchtet werden, lädt das Fachgebiet Kirche im Tourismus in Kooperation mit der Klosterkammer Hannover, dem Kloster Mariensee und der Regionalen Arbeitsstelle Kirchentag 2005 am Mittwoch, den 26. Januar 2005 von 10.00 bis 17.00 Uhr im Kloster Mariensee, Neustadt am Rübenberge, ein.

Kirchen gewinnen als Kultur- und Glaubensgut in der Gesellschaft an Bedeutung, so die Erfahrung des Fachgebiets Kirche im Tourismus im Haus kirchlicher Dienste. Innenstadtkirchen locken als Raum der Stille nach dem Einkaufsbummel, Klöster und Kirchen dienen als Ziel für Ausflüge und Urlaubsreisen. Für die kirchlichen „Gastgeber“ stellt sich deshalb zunehmend die Frage, mit welchen Angeboten sie diesem Bedarf begegnen können und wollen. Über Kirchenräume „zwischen Ware und Wahrheit“ soll auf dem Symposium diskutiert werden.

Im Anschluss an die Begrüßung durch die Präsidentin der Klosterkammer, Sigrid Maier-Knapp-Herbst, stimmt Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann die Teilnehmenden weiter auf das Thema ein. Dr. Cornelia Dörner, Geschäftsführerin des Luther-Zentrums Wittenberg fragt in ihrem Impulsreferat zum Produkt Kirche im Tourismusmarketing: „Wieviel Ware verträgt die Würde?“. Dem stellt Pastorin Antje Rösener, Theologische Studienleiterin im Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe die Frage nach dem „Mehr-Wert“ von Kirchenräumen entgegen: „Wieviel Würde braucht das Wahre?“ In sechs Arbeitsgruppen am Nachmittag sollen diese und weitere Fragen diskutiert werden.

Vor fünf Jahren hatte der Fachausschuss Kirchen- und Klostertourismus des Fachgebietes „Kirche im Tourismus“ im Haus kirchlicher Dienste den Anstoß gegeben, mit einem eigenen Signet auf verlässlich geöffnete Kirchen hinzuweisen. In dieser Zeit haben alleine in Niedersachsen 200 Kirchengemeinden von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Anmeldungen und Rückfragen zum Symposium nimmt das Fachgebiet „Kirche im Tourismus“ im Haus kirchlicher Dienste entgegen unter
Fon: 0511/1241-505 oder per Mail: kirche.tourismus@kirchliche-dienste.de