Auf einen Blick (22.11.)

Nachricht 22. November 2004

Advent ist im Dezember!
www.Advent-ist-im- Dezember.de

Neu bei "Advent ist im Dezember":
Kirche bietet Adventskalender per Mausklick an
Hannover (epd). Zum ersten Mal gibt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) einen interaktiven und multimedialen Adventskalender heraus. Von Montag an kann jeder, der einen Internet-Zugang hat, für sich oder seine Freunde und Bekannte den Kalender unter www.Advent-ist-im- Dezember.de kostenlos bestellen, sagte der Leiter der Internet-Arbeit bei der EKD, Tom Brok, am Freitag dem epd.

Der Adventskalender komme vom 1. bis 24. Dezember jeden Morgen als E-Mail mit dem Hinweis auf ein neues Türchen beim Kunden an, sagte Brok weiter. Man könne sich entweder für den von der EKD gestalteten Kalender entscheiden oder selbst kreativ werden. Die 24 Türchen können auch mit eigenen Bildern, Texten oder Liedern bestückt werden. "Wir wollen die Menschen mit diesem kostenlosen Angebot erfreuen, das spielerisch, schön und besinnlich ist", sagte Brok. (epd
Niedersachsen-Bremen/b3415/19.11.04)

Weihnachtsgottesdienste eintragen! www.weihnachtsgottes- dienste.de

Stichwort: Aktionstag Tag gegen Gewalt gegen Frauen
Frankfurt a.M./Hannover (epd). Jedes Jahr am 25. November prangern Frauengruppen und Menschenrechtsorganisationen in vielen Ländern Gewalt gegen Frauen an. Sie beklagen Misshandlungen und Vergewaltigungen in der Familie, in Kriegen und auf der Flucht. Der Protest richtet sich auch gegen Zwangsverheiratungen und Morden aus Gründen der Ehre sowie die Benachteiligung vieler Mädchen und Frauen beim Zugang zu Lebensmitteln und Gesundheitsdiensten. In Deutschland fliehen jährlich rund 45.000 Frauen vor gewalttätigen Männern in ein Frauenhaus.

Der "Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen" wurde erstmals 1981 von Feministinnen aus Lateinamerika und der Karibik ausgerufen. Sie erinnerten damit an die Verschleppung, Vergewaltigung und Ermordung von drei Schwestern, die zu Symbolfiguren des Widerstands gegen eine Diktatur wurden. Die Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal starben am 25. November 1960 durch Soldaten des Trujillo-Regimes in der Dominikanischen Republik.

1999 wurde der Aktionstag von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt. In internationalen Dokumenten wird Gewalt gegen Frauen inzwischen als Menschenrechtsverletzung eingestuft. Damit sind Regierungen verpflichtet, dagegen vorzugehen, auch wenn die körperliche oder seelische Gewalt in der Familie ausgeübt wird. (epd
Niedersachsen-Bremen/b3433/22.11.04)

Kirchentag wird die Probleme der Seeleute zeigen
Hannover (epd). Die Deutsche Seemannsmission will auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2005 in Hannover auf die Nöte der Seeleute aufmerksam machen. Unter dem Motto "Welthandel und Sicherheit" will sie mit einem Container zeigen, wie sich die verschärften Sicherheitsbestimmungen in den Häfen weltweit auswirken, kündigte Jörg Moritz aus Bremerhaven am Freitag vor Journalisten in Hannover an. Auch eine Initiative gegen Frauenhandel stellte sich vor.

Die Seeleute könnten unter den neuen Sicherheitscodes nur noch unter Schwierigkeiten an Land gehen oder Besuch empfangen, kritisierte der Seemannsmissionar. Mit einem "Personen-Vereinzelungs-System" werde man auf dem Kirchentag die Situation auch für die Besucher simulieren. Der Container symbolisiere die globalisierten Bedingungen, unter denen produziert und transportiert werde. Der Bremer Seemannspastor Peter Bick sagte, die Seemannsmission arbeite ebenso globalisiert mit Menschen aus allen Völkern und Religionen zusammen.

Der Verein Solwodi, in Kenia gegründet, will auf dem Kirchentag seine Hilfen für Frauen vorstellen. Die katholische Ordensschwester Paula Fiebag aus Braunschweig berichtete von der Arbeit mit Opfern von Frauenhandel und Zwangsprostitution. 30 hauptamtliche und viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen kümmerten sich auch um Opfer von Gewalt und Zwangsheirat. Solwodi, Kurzform für "Solidarity with Women in Distress", wolle auf dem Markt der Möglichkeiten beim Kirchentag Verbündete für seine Anliegen suchen, sagte die Vinzentinerin. (epd Niedersachsen-Bremen/b3413/19.11.04)

Theologiestudierende unterstützen neuen Studiengang
Hannover (epd). Die Theologiestudierenden der hannoverschen Landeskirche haben sich für eine rasche Einführung eines Bachelor- und Master-Studiengangs Theologie ausgesprochen. Es werde bereits seit vielen Jahren über eine Reform des Theologiestudiums diskutiert, teilte der Landeskonvent der künftigen Theologen am Montag mit. Das neue Studiensystem biete die Möglichkeit, gezielter auf den Pfarrberuf vorzubereiten.

Erfahrungen aus dem Ausland zeigten, dass mit dem flexibleren und oft disziplin-übergreifenden Studiensystem das Theologiestudim auch für Studenten interessant werde, die nicht Pastor werden wollen. Der Konvent appellierte an die Landeskirche, ihre bisher abwartende Haltung aufzugeben und aktiv an der Gestaltung der neuen Studiengänge mitzuarbeiten. - Der Landeskonvent ist eine Interessensvertretung der rund 200 Theologiestudierenden der hannoverschen Landeskirche. (epd Niedersachsen-Bremen/b3432/22.11.04)

WebFish 2005 - bis 31. Dezember 2004 bewerben
Mit der begehrten Trophäe WebFish prämieren die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) die besten christlichen Internetangebote in deutscher oder englischer Sprache.

Verliehen wird der WebFish in Gold (1.500 Euro), in Silber (1.000 Euro) und in Bronze (500 Euro). Der WebFish "Innovation" ist zudem mit 500 Euro dotiert und der WebFish "Förderpreis" mit einer kostenlosen Beratung durch eine Multimedia-Agentur.

Weitere Informationen: www.webfish.de