Fairplay zieht weite Kreise

Nachricht 13. September 2004

Den Anstoß für das kirchliche Fußballprojekt „FAIR spielen – FAIR handeln“ gibt Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann am Samstag, den 18.09.2004 um 13.00 Uhr am Steintor in Hannover.

„FAIR spielen – FAIR handeln“ heißt das Projekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche zum 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag und zur Dekade „Gewalt überwinden“. Rund um den Fußball werden Fragen des fairen Umgangs miteinander thematisiert – im Spiel, im Alltag und im globalen Handel(n).
In Gemeinden und Kirchenkreisen, aber auch über den kirchlichen Raum hinaus wird das Thema des gewaltfreien Umgangs in seinen vielen Facetten erlebbar gemacht.

„Es kann keinen echten Sport ohne Fair play geben.“ Mit dem Zitat von Willi Daume begründet Engelbert Nelle, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV), in seinen Eröffnungsworten das Engagement des NFV für das Projekt. Die Hintergründe der Weltwirtschaft und die Alternativen des fairen Handels beleuchtet Dr. Cornelia Johnsdorf von der Arbeitsstelle Entwicklungsbezogene Bildung im Haus kirchlicher Dienste. Weitere Informationen zu den Themen „FAIR spielen“ und „FAIR handeln“ sowie zum Kirchentag in Hannover gibt es an den umliegenden Ständen. Beim anschließenden Fußballturnier auf dem Street-Soccer-Court treten dann ehemalige 96-Profis wie Hans Siemensmeyer und Bastian Hellberg sowie Spielerinnen des VFL Wolfsburg gegen Freizeit-Kicker aus den Bereichen Kirche und Politik an. Eine kurze Andacht zur Fußball-Hymne „You’ll never walk alone“ rundet das Programm ab.

Das Projekt „FAIR spielen – FAIR handeln“ lebt von der Kooperation der verschiedenen Akteure. In der Konzeption arbeiten das Haus kirchlicher Dienste, der NFV und die Regionale Arbeitsstelle Kirchentag 2005 zusammen. Sie spielen den Ball jetzt weiter an interessierte Gruppen vor Ort. Diese erhalten auf Anfrage ein spezielles Medienpaket mit Hintergrundinformationen und Aktionsvorschlägen für die Umsetzung in Kirchengemeinden, Eine-Welt-Gruppen, Schulen und Vereinen. Im Spiel ist dann auch ein fair gehandelter Fußball, der ohne Kinderarbeit für gerechten Lohn produziert wurde. Informationen zum Projekt und zum Medienpaket gibt das Haus kirchlicher Dienste unter Tel.: 0511/1241-590