Kirchennächte in Hannover, Lüneburg und im Elbe-Weser-Raum

Nachricht 25. August 2004

Lange Kirchennacht Hannover auf dem Weg zum Kirchentag
Hannover (epd). Die "Lange Nacht der Kirchen in Hannover" steht schon unter dem Zeichen des Kirchentages 2005 in Hannover.
Zum zweiten Mal öffnen am 3. September in der Landeshauptstadt 69 Kirchen aller Konfessionen von 18 Uhr an ihre Räume und bieten in 550 Veranstaltungen Kunst, Kultur, Musik, Kabarett und Besinnung, kündigte der evangelisch-lutherische Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann am Dienstag an. Vor einem Jahr besuchten rund 45.000 Gäste die erste "Lange Nacht der Kirchen".

Diesmal werde schon das Motto des 30. Deutschen Evangelischen Kirchentages, "Wenn dein Kind dich morgen fragt...", eine Rolle spielen, sagte Michael Riedel-Schneider vor Journalisten. Der Kirchentag werde die Erfahrungen aus Hannover aufgreifen, kündigte der Pastor an, der für die hannoversche Landeskirche die Vorbereitungen für die protestantische Großveranstaltung vom 25. bis 29. Mai 2005 leitet.

Am 3. September heißt es "Kirche macht mobil". Plakate auf Bussen und 40.000 Programme werben für die Kirchennacht, in der sich laut Puschmann neue Schwerpunkte gebildet haben. Es werde unter anderem Kabarett-Kirchen, Kino-Kirchen und zahlreiche Ausstellungen, Konzerte und Führungen geben. Der Stadtkirchenverband habe dafür 75.000 Euro aufgebracht, die Hälfte von Sponsoren finanziert. Davon würden auch Ausgaben der Kirchengemeinden bezuschusst, sagte Puschmann.

Die Erfahrungen aus der Kirchennacht des vergangenen September hätten zur Wiederholung ermutigt, sagten die Organisatoren. Viele Besucher hätten die Kirchen auch danach wieder aufgesucht. Die Gemeinden hätten neue ehrenamtliche Mitarbeiter gefunden und ihre Kontakte zum Stadtteil mit seinen Einrichtungen und Geschäften vertieft. Stärker berücksichtigt würden nun auch Kinder und Familien im Programm vor 20 Uhr.
Shuttle-Busse werden wieder Besucher von Kirche zu Kirche fahren. (epd Niedersachsen-Bremen/b2457/24.08.04)

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Weitere Informationen und das ausführliche Programm finden Sie hier: http://www.langenachtderkirchen.de


Licht-Designer versetzt Lüneburger Kirchen ins Mittelalter
Lüneburg (epd). Der Licht-Designer Wolfgang Graemer will die historischen Lüneburger Innenstadtkirchen im Licht ihrer Bauzeit erstrahlen lassen. Zur "Nacht der offenen Kirchen" am 3. September wird er die Kirchen von innen und außen beleuchten wie im Mittelalter und dazu vor allem Kerzen, Feuerschalen und Fackeln verwenden, sagte die Sprecherin des evangelischen Kirchenkreises Lüneburg, Pastorin Sabine Manow, am Dienstag.

"Licht in Dunkelheiten" (lateinisch "lux in tenebris") ist das Motto der Nacht, bei der neben den evangelischen Kirchen St. Johannis, St. Michaelis und St. Nicolai auch die katholische St. Marienkirche von 20 bis 24 Uhr ihre Türen öffnet. Die Gemeinden laden zu Musik, Andachten, Ausstellungen, einem Imbiss und spirituellen Erfahrungen ein.

Mit Feuertöpfen und Feuerschalen werde Gramer die Außenmauern von drei Kirchen weithin sichtbar illuminieren, kündigte Manow an. Die Straßenbeleuchtung werde zum Teil abgeschaltet. Beim Eintritt in St. Johannis und St. Michaelis schaffe Kerzenbeleuchtung eine warme und persönliche Atmosphäre. St. Nicolai werde zwar mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Diese seien jedoch so abgestimmt, dass sie die Farbtemperatur von Kerzenlicht hätten. (epd Niedersachsen-Bremen/b2356/10.08.04)

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Erstmals „Lange Nacht der Kirchen“ auch im Elbe-Weser-Raum
Stade/Elbe-Weser. Rund 50 Gemeinden werden sich an der ersten „Langen Nacht der Kirchen“ Anfang September im Sprengel Stade beteiligen. Am 3. September 2004 öffnen Kirchen in Achim und Umgebung, Bad Bederkesa und Umgebung sowie Bremerhaven, Cuxhaven und Rotenburg ihre Türen, um vom frühen Abend bis Mitternacht bei einem vielseitigen und bunten Programm Nachtschwärmer und Gäste willkommen zu heißen. In Stade findet die „Lange Nacht der Kirchen“ eine Woche später am 10. September statt.

Kirche neu und anders zu erleben, das biete die ökumenische Aktion, betont Landessuperintendent Manfred Horch (Stade) in seinem Grußwort zum ausführlichen Programmheft, das ab sofort in den Kirchengemeinden des Sprengels erhältlich ist.
Zum Programm gehören Gebetsnächte, Konzerte, Meditationen, Kinofilme, Tanz, Theater und Lesungen.

Ziel der Initiative ist es darüber hinaus, auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Wenn dein Kind dich morgen fragt ...“ wird das kirchliche Großereignis vom 25. bis 29. Mai 2005 in Hannover gefeiert werden. Etliche Gemeinden werden bereits bei der „Langen Nacht“ Andachten, Lesungen und Meditationen zur Kirchentagslosung gestalten.

Das gesamte Programm der Kirchennacht ist auch im Internet unter www.sprengel-stade.de zu finden.