Sportpfarrer der EKD in Athen

Nachricht 13. August 2004

Schon vor dem offiziellen Beginn der Olympischen Spiele erreichte Pastor Klaus-Peter Weinhold die erste Anfrage eines Sportlers, der sich während der Spiele in Athen taufen lassen will. Auch das gehört zu den Aufgaben des Sportpfarrers der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der zusammen mit seinem katholischen Kollegen Hans-Gerd Schütt die deutsche Olympiamannschaft seelsorgerlich betreut.

Für Weinhold ist es bereits der siebte Einsatz bei Olympischen Spielen. Die Begrüßung der deutschen Mannschaft im Olympischen Dorf am Mittwoch, den 11. August, war für ihn daher "ein Wiedersehen in großer Runde". 250 Leute waren zur Flaggenhissung versammelt, Sportlerinnen und Sportler, aber auch Betreuer. Die Stimmung sei sehr fröhlich gewesen, berichtet Weinhold. "Die Griechen als Gastgeber machen das wirklich gut." Im "religiösen Zentrum der olympischen Spiele" findet am Samstag, den 14. August, um 18.30 Uhr ein ökumenischer Eröffnungsgottesdienst statt, in dem sich die verschiedenen Konfessionen vorstellen und gemeinsam für das Gelingen der Spiele und ein faires Miteinander beten werden.

Ab Montag verteilen Weinhold und Schütt die Broschüre "Mittendrin - Athen 2004" mit Meditationen, Gebeten und Erzählungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. "Die Texte sollen einladen, das Leben insbesondere während der Spiele mit allen Sinnen wahrzunehmen", erklärt Weinhold. Voraussichtlich ebenfalls ab Montag werden im Internet unter www.ekd.de/olympia aktuelle Berichte des Sportpfarrers aus Athen nachzulesen sein.

Hannover, 13. August 2004
Pressestelle der EKD
Silke Fauzi