Auf einen Blick (18.5.)

Nachricht 18. Mai 2004

Frühjahrstagung der Landessynode

Vom 2.-5. Juni 2004 tritt die 23. Landessynode zu ihrer VI. Tagung in Hannover zusammen. Die Synode wird am Mittwoch, 2. Juni um 14.00 Uhr eröffnet mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kirche der Henriettenstiftung. Die erste Plenarsitzung beginnt um 15.15 Uhr mit dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden des Landessynodalausschusses, Pastor Werner Wasmuth (Bramsche). Schwerpunkte in den Beratungen am Donnerstag sind die Einbringung des Nachtragshaushalts-planes 2004 durch das Landeskirchenamt sowie der Bericht der neuen Leiterin des Ev.-luth. Missionswerkes Hermannsburg, Pastorin Martina Helmer-Pham Xuan. Am Freitagvormittag besuchen die Synodalen das Haus kirchlicher Dienste, um sich über dessen Arbeitsbereiche informieren zu lassen.
Am Donnerstag, 03. Juni um 11.30 Uhr gibt Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann ihren Bericht vor der Synode.

Brandy wird neuer Konventual im Kloster Loccum

Loccum (epd). Der hannoversche Oberlandeskirchenrat Hans Christian Brandy wird am Sonntag als neuer Konventual des Klosters Loccum eingeführt. Der Konvent unter Abt Horst Hirschler regelt die Angelegenheiten des evangelischen Klosters, zu dem auch ein Predigerseminar als Ausbildungsstätte für künftige Pastoren gehört. In einem Gottesdienst in der Stiftskirche am Sonntag um 10 Uhr werden Brandy und Pfarrerin Ellen Ueberschär eingeführt. Sie ist neue Studienleiterin an der Evangelische Akademie Loccum.

Das Zisterzienser-Kloster Loccum ist im Jahre 1163 gegründet worden und wurde um 1600 evangelisch. Der Konvent besteht heute aus Pastoren der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Landesbischöfin und einem Juristen. Das Kloster Loccum hält bis heute im Rahmen der Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben die Verbindung zum katholischen Gründungsorden. (epd Niedersachsen-Bremen/b1517/18.05.04)
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Kirche lädt wieder 1.000 Tschernobyl-Kinder ein

Hannover (epd). Rund 1.000 Kinder aus dem weißrussischen Gebiet Gomel werden in diesem Sommer wieder auf Einladung der hannoverschen Landeskirche zu Gasteltern in Niedersachsen kommen. Die Arbeitsgemeinschaft "Hilfe für Tschernobyl-Kinder" kündigte am Dienstag an, dass an diesem Mittwoch die ersten 147 Kinder sowie fünf Mütter mit Kleinkindern und acht Dolmetscherinnen in Hannover eintreffen werden.

Beim Rückflug werde das Flugzeug 1,8 Tonnen Medikamente und medizinische Hilfsgüter für die Kinderabteilungen der zentralen Krankenhäuser in Gomel transportieren. Die Fracht wird aus Spenden finanziert.

Auch 18 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl seien die Auswirkungen gravierend, heißt es weiter. Neben einer Vielzahl von Schilddrüsen-Krebserkrankungen nähmen in den vergangenen Jahren auch
Herz- und Blutkrankheiten, Brust-, Lungen-, Haut- und Magenkrebs sowie Immunschwächen und Diabetes zu. Dies gelte besonders für Kinder und Jugendliche in dem von dem Unglück besonders betroffenen Gebiet Gomel.
Viele Kinder litten gleichzeitig an zwei bis drei chronischen Krankheiten. (epd Niedersachsen-Bremen/b1520/18.05.04)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Nordseelauf gegen Gewalt mit Teilnehmerrekord

Norden (epd). Mehr als 180 Läufer wollen am Nordseelauf von Norden nach Cuxhaven unter dem Motto: "Mach nicht halt. Lauf gegen Gewalt" vom 5. bis zum 12. Juni teilnehmen. Erstmals gehe die Tour, die von der hannoverschen Landeskirche und einem Touristikverband organisiert wird, mit insgesamt 92 Kilometern über alle sieben ostfriesische Inseln, sagten die Veranstalter am Dienstag in Norden vor Journalisten. Mit den Läufern, die nur eine Etappe laufen, seien rund 1.000 Sportler unterwegs.

Der Nordseelauf wolle mit seinem Motto an die Dekade des Weltkirchenrates gegen die Gewalt erinnern, betonte Urlauberpastor Hartmut Schneider (Aurich). Wie in den vergangenen Jahren werde auch die Schirmherrin des Laufs, die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, eine Etappe auf der Insel Baltrum mitlaufen. Weitere "Kirchenprommis" seien der Olympiapfarrer der Evangelischen Kirche in Deutschland Klaus-Peter Weinhold und der oldenburgische Oberkirchenrat Olaf Grobleben. (epd Niedersachsen-Bremen/b1523/18.05.04)

Neu im Netz: Landeskirchliches Archiv ermöglicht Online-Recherche

Mit der Online-Präsentation ausgewählter Bestände mischt sich das landeskirchliche Archiv unter die Archive, die ihren Benutzern Bestandsrecherchen am heimischen Computer ermöglichen.
Ab sofort präsentiert das Landeskirchliche Archiv Hannover auf der Internetseite

http://lkah.archiv-online.net/

sein "Online-Archiv".

Es enthält ausgewählte Bestände, die häufig im Landeskirchlichen Archiv benutzt werden. Zusätzlich können auf Wunsch kurzfristig weitere Bestände in das Internet gestellt werden, die nur auf ein Einzelinteresse stoßen. Nach Absprache wird ein solcher Bestand befristet im Internet zu finden sein. Der Besteller kann ihn dann erkunden und entscheiden, ob sich ein Besuch zur Archivalieneinsicht ebenfalls lohnt.
Zur Zeit befinden sich die Bestände
Hanns Lilje, Karl Wagenmann, Gerhard Uhlhorn, Landesverein für Innere Mission,
Generalsuperintendentur Aurich und Konsistorium Rinteln im Internet.

Die Bestände sind frei benutzbar. Um mögliche Recherche-Ergebnisse speichern und ausdrucken zu können, ist eine Anmeldung mit minimaler
Dateneingabe notwendig.