Posaunenwerk Hannover will Stiftung gründen

Nachricht 03. Mai 2004

Mit einem Förderverein und einer Stiftung will das Posaunenwerk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers seine Arbeit langfristig sichern und ausbauen.

Gegen die rückläufigen Finanzen wirbt das Posaunenwerk mit dem Motto „Gutes bewahren – Zukunft gestalten“ um Spenden und Einlagen. Mit den Geldern des Fördervereins und der Stiftung sollen Nachwuchsschulungen und Freizeiten für Jungbläser finanziert werden, so der Vorsitzende des „Fördervereins Posaunenwerk Hannover e.V.“, Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen, Lüneburg. Das Spendenkonto lautet: Kto.-Nr. 619450 bei der EKK Hannover, BLZ 250 607 01.

Diejenige Gemeinde, aus der die erste Spende oder der erste Stiftungsbeitrag in Höhe von mindestens 1000,- Euro kommt, wird Landessuperintendent Jantzen besuchen und dort, wenn gewünscht, einen Gottesdienst halten.

Die „Stiftung Posaunenwerk Hannover e.V.“ mit künftigem Sitz in Hildesheim soll langfristig eine ganze Stelle für einen weiteren Landesposaunenwart ermöglichen. Mit einem Anfangskapital von 25.000 Euro kann die Stiftung gegründet werden. Ziel sind eine Million Euro.

Um hier mitzuhelfen, sind die Posaunenchöre selbst, Eltern von Jungbläsern, Ehemalige, Kirchenvorstände und jedermann angesprochen. Ein Flyer informiert über die Möglichkeiten der Beteiligung.

Die Anfänge der Posaunenchöre liegen 150 Jahre zurück.
Gegenwärtig musizieren 14.000 Bläser aller Generationen in 750 Chören. Neben den überwiegend ehrenamtlichen Chorleitern bilden sieben hauptamtliche Landesposaunenwarte die Bläser aus und fort.

Die Geschäftsstelle des Posaunenwerkes hat drei Mitarbeiter und wird vom Landesposaunenobmann geleitet.

Weitere Informationen unter
www.stiftung-posaunenwerk.de und
www.kirche-hildesheim.de.