Kirchentag verzeichnet steigende Zahl von Mitwirkenden

Nachricht 27. April 2004

Hannover (epd). Am 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2005 in Hannover wollen sich mehr Gruppen und Initiativen beteiligen als erwartet. "Das Interesse ist höher als beim Kirchentag 2001 in Frankfurt am Main", sagte Kirchentagssprecher Rüdiger Runge am Montag in Fulda. Runge führt dies auf den Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin zurück:
"Er hat der Kirchentagsbewegung einen Aufschwung gegeben." Zu dem Protestantentreffen vom 25. bis 29. Mai 2005 werden in Hannover rund 100.000 Teilnehmer erwartet.

Für den "Markt der Möglichkeiten" lägen bereits mehrere hundert Bewerbungen vor, so dass sich eine Gesamtzahl von 800 Bewerbern abzeichne, sagte Runge. Hier werde es bei der Bildung von Ständen zu Fusionen kommen müssen. Erwartet werden unter anderem kirchliche Gruppen, entwicklungs- und sozialpolitische Initiativen, Umweltverbände und Menschenrechtsorganisationen, die sich mit dem Kirchentagsmotto "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." auseinandersetzen.

Für Musik, Theater und Kleinkunst hätten sich schon dreimal so viele Gruppen beworben wie beim Kirchentag auftreten könnten. "Wir müssen eine Auswahl treffen", sagte Runge. Der Kirchentag könne etwa 250 bis 280 Gruppen zulassen. Zudem werden etwa 6.000 Bläser erwartet. Die Bewerbungsfrist für den "Markt der Möglichkeiten" und für künstlerische Gruppen läuft bis zum 31. Juli.

Nähere Informationen erteilt die Geschäftsstelle des Kirchentags 2005 in Hannover unter der Telefonnummer 0511/87654-100. Der Kirchentag wurde 1949 in Hannover gegründet und gastiert dort nach 1967 und 1983 zum vierten Mal.
(Internet: www.kirchentag.de)
(epd Niedersachsen-Bremen/b1232/26.04.04)