Mehr als zwei Millionen Teilnehmer bei evangelischen Fastenaktionen

Nachricht 14. April 2004

Die meisten verzichteten auf Süßigkeiten – Ermutigung durch persönliche Anschreiben

Wuppertal/ Frankfurt am Main/ Hamburg (idea) - Mehr als zwei Millionen Bürger in Deutschland haben zwischen Aschermittwoch und Ostern an evangelischen Fastenaktionen teilgenommen.

Sie ließen liebgewordene Gewohnheiten wie Rauchen, Alkohol oder übermäßiges Fernsehen bleiben. Am häufigsten wurde auf Süßigkeiten verzichtet, stellte der evangelische Verbandes für Suchtkrankenhilfe „Blaues Kreuz“ (Wuppertal) fest. Die Organisation hatte rund 35.000 Mal Informationsmaterial verschickt, hauptsächlich an Multiplikatoren.

Bei der Kampagne „Sieben Wochen ohne“ des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main machten wie im Vorjahr etwa zwei Millionen Menschen mit. Zur Unterstützung der Fastenden bot das GEP einen Kalender mit meditativen Texten und Anregungen zur Gestaltung der Fastentage, Aufkleber und Plakate sowie eine Seite im Internet an.

Zum zweiten Mal führte der Verein „Andere Zeiten“ (Hamburg) die Aktion „7 andere Briefe“ durch, bei der rund 10.000 Teilnehmer in jeder Woche ein persönlich adressiertes Schreiben erhielten. Dadurch sollten sie die „ermutigende Gewißheit bekommen, in einer großen Gemeinschaft auf dem Weg nach Ostern zu sein“, sagte der Vorsitzende, Pastor Hinrich C.G. Westphal. 1983 hatte er die Aktion „Sieben Wochen ohne“ ins Leben gerufen.


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