Gottesdienste zu Ostern

Nachricht 30. März 2004

Ökumenisches Internetangebot hilft bei der Suche

Ostern ist das wichtigste Fest der Christen. Für viele Menschen gehört deshalb der Besuch von Gottesdiensten an den Ostertagen selbstverständlich dazu, egal ob sie zu Hause oder auf Reisen sind. Doch woher weiß man, wo wann welcher Gottesdienst gefeiert wird? Ein ökumenisches Angebot der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Katholischen Kirche bietet Hilfe. Unter

www.ostergottesdienste.de

gibt es umfangreiche Informationen zu Gottesdiensten zwischen dem 8. April (Gründonnerstag) und dem 12. April (Ostermontag).

An den drei österlichen Tagen Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern feiern die Christen den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. „In vielen Gemeinden werden in diesen Tagen verschiedenste Gottesdienstformen angeboten, die das Heilsgeschehen vergegenwärtigen“, so Karsten Henning, der für das Internetportal www.katholische-kirche.de zuständig ist. So erinnern beispielsweise am Gründonnerstag besondere Gottesdienste an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern und an die Einsetzung der Eucharistie. Am Karfreitag wird in Andachten besonders der Kreuzigung und des Leidens Jesu gedacht. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird dann in festlichen Gottesdiensten die Auferstehung Jesu und die Erlösung aller Menschen gefeiert. „In zahlreichen Gemeinden ist es schöne Tradition geworden, dass im Anschluss an den Ostergottesdienst zu einem Empfang oder Frühstück eingeladen wird“, erklärt Tom O. Brok, Leiter der Internetarbeit der EKD und zuständig für das Internetportal www.ekd.de.

Wann und wo welche Angebote stattfinden, können die Internetnutzerinnen und –nutzer unter www.ostergottesdienste.de erfahren: Einfach die Gemeinde oder eine Postleitzahl eingeben und schon findet sich das geeignete Angebot in der Nähe. Besonders diejenigen, die die Ostertage nicht zu Hause verbringen, wissen dieses Angebot zu schätzen. Aber auch die Daheimgebliebenen stellen bei einem Blick in das Angebot häufig fest, welche unterschiedlichen Angebote in ihrer Heimatgemeinde stattfinden.

Mehr als 4.000 evangelische und katholische Gemeinden haben sich bundesweit seit Anfang März in die Datenbank eingetragen. Zu Weihnachten war die Resonanz eines vergleichbaren Angebotes groß: rund 127.000 Anfragen verzeichnete die Datenbank unter www.weihnachtsgottesdienste.de.


Hannover/Bonn, 30. März 2004
Pressestelle der EKD
Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz