Auf einen Blick (26.3.)

Nachricht 26. März 2004

Ostergottesdienste?
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Umweltministerium: Kein Sperrmüll ins Osterfeuer

Hannover (epd). Sperrmüll und Abfälle gehören nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums nicht ins Osterfeuer. Das Ministerium warnte am Freitag in Hannover auch vor behandeltem Holz, Reifen und Altöl. Lediglich Pflanzenabfälle dürften ins Feuer, wenn die zuständige Kommune zu Ostern einen Brenntag genehmigt habe. Die Feuer sollten nicht in der Nähe von Krankenhäusern, Kindergärten oder anderen "sensiblen Bereichen" entzündet werden.

Die Feuerhaufen dürfen von diesem Wochenende an aufgeschichtet werden. Vor dem Anzünden seien sie noch einmal umzuschichten, damit keine Tiere mit verbrannt würden. Der Brauch des Osterfeuers wird in zahlreichen Orten Niedersachsens begangen. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0918/26.03.04)
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EKD warnt vor Aufweichung des Folterverbots

Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat nachdrücklich vor einer Relativierung des Folterverbots gewarnt. Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit würden ihr Ende finden, wenn sich ein Staat selbst menschenverachtender Methoden bediene, warnte EKD-Auslandsbischof Rolf Koppe am Mittwoch in Hannover. Nur die absolute Geltung des Folterverbots könne Missbrauch verhindern. Die menschenwürdige Behandlung von Straftätern sei eine unverzichtbare Grundlage des Rechtsstaates.

Koppe reagierte damit auf eine jüngst veröffentlichte Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach. Dabei hatten nur 19 Prozent der Befragten der Auffassung vertreten, dass die Polizei auch in Fällen wie der Entführung des elfjährigen Frankfurter Bankierssohnes Jakob von Metzler nicht mit Folter drohen dürfe. Der stellvertretende Frankfurter Polizeipräsident Wolfgang Daschner hatte Vernehmungsbeamte angewiesen, dem Entführer des Jungen mit Folter zu drohen, um den Aufenthaltsort des entführten Kindes zu erfahren. (epd Niedersachsen-Bremen/b0896/24.03.04)

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EKD veröffentlicht Diskussionspapier:
"Herausforderungen evangelischer Bestattungskultur"

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlicht am heutigen Freitag, 26. März, ein Diskussionspapier zum Bestattungswesen in Deutschland. Entstanden ist der Text durch Diskussionen in der Kirchenkonferenz, ausgelöst durch neue Bestattungsgesetze in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern sowie durch ein neu erwachtes öffentliches Interesse an individuellen Bestattungsformen. Der Text "Herausforderungen evangelischer Bestattungskultur" beschreibt die gegenwärtige Diskussion, wichtige gesellschaftliche Veränderungen und wesentliche Konsequenzen für die evangelische Bestattungskultur.
Weitere Informationen: www.ekd.de/bestattungskultur

Kirchengemeinden unterzeichnen "ökumenische Charta"

Hannover (epd). Drei evangelische und eine katholische Ortsgemeinde in Hannover werden zu Pfingsten eine gemeinsame ökumenische Erklärung unterzeichnen. Die Gemeinden im Stadtteil Kirchrode verabreden darin eine vertiefte Zusammenarbeit und formulieren als Ziel ein gemeinsames Abendmahl. Dies sei nach ihrem Wissen die erste örtliche "Charta oecumenica" nach dem Vorbild des Ökumenischen Kirchentags von Berlin im Juni 2003, erklärten sie am Donnerstag.

Die konfessionelle Trennung und die Abgrenzung der Gemeinden untereinander stünden der christlichen Botschaft häufig entgegen, heißt es in der "Charta". Sie erinnert an die Gründung einer christlichen Gemeinde in Kirchrode vor 800 Jahren. Die Gemeinden wollen gemeinsam planen und in der Öffentlichkeit auftreten. Zudem vereinbaren sie wechselseitige Gastpredigten. Am Pfingstmontag, dem 31. Mai, soll die Charta in einem ökumenischen Gottesdienst unterzeichnet werden. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0899/25.03.04)
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Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2004

Das Land Niedersachsen hat mit den Partnern VGH-Versicherungen und den Sparkassen in Niedersachsen den Wettbewerb "Unbezahlbar und freiwillig - Der Niedersachsenpreis für Bürgerengagement 2004" ausgelobt.

Bis zum 15. Mai können sich einzelne Personen, Gruppen, Initiativen etc. bewerben, die vorbildlich und innovativ ehrenamtlich tätig sind.

Zu gewinnen gibt es jeweils zwei Preise in den Bereichen Kultur, Sport, Umwelt, Kirche und Soziales im Gesamtwert von 30.000 Euro.
Mitglied der Jury ist Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.unbezahlbarundfreiwillig.de