Auf einen Blick (18.3.)

Nachricht 17. März 2004

Uta Junginger neue Stadtjugendpastorin in Hannover

Hannover/Wolfsburg (epd). Pastorin Uta Junginger aus Wolfsburg wird neue Stadtjugendpastorin in Hannover. Die 38-Jährige tritt im Sommer die Nachfolge von Martin Bergau an, teilte der evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband Hannover am Donnerstag mit. Bergau leitet inzwischen als Superintendent den Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen.

Junginger arbeitet gemeinsam mit ihrem Ehemann seit sieben Jahren in der Wolfsburger Paulusgemeinde. Ihr Schwerpunkt ist dort die familienorientierte Arbeit mit Eltern, Kindern und Jugendlichen. Zu ihren Aufgaben in Hannover wird das Projekt einer "Jugendkirche"
gehören. Dafür soll die Lutherkirche in der hannoverschen Nordstadt bis zum 25. September umgebaut werden. (epd Niedersachsen-Bremen/b0819/18.03.04)

Hannover: Leitender Sozialpädagoge Pellmann gestorben
Hannover (epd). Wilfried Pellmann, der langjährige stellvertretende Leiter des Diakonischen Werks des Stadtverbandes Hannover, ist am Dienstag nach schwerer Krankheit in Hannover gestorben. Mit seiner innovativen Arbeit habe der 52-Jährige in Hannover Zeichen gesetzt und die Diakonie noch glaubwürdiger gemacht, sagte Diakoniepastor Walter Lampe am Mittwoch dem epd.

Lampe hob besonders den kooperativen und kreativen Umgang Pellmanns mit seinen Mitmenschen hervor. Ihn habe seine "absolute Zuverlässigkeit und hohe Fachkompetenz" ausgezeichnet. Pellmann lernte zunächst Orthopädie-Mechaniker und erwarb später sein Diplom als Religions- und Sozial-Pädagoge.

Von 1980 bis 1988 war er Stadtjugenddiakon in Hannover. 1989 wurde er Lampes Stellvertreter im Diakonischen Werk in der Burgstraße. Sein Hauptarbeitsschwerpunkt war das Personalwesen. Nach Angaben von Walter Lampe war Pellmann ein "Organisationstalent". Unter anderem habe er die Obdachlosen-Zeitung "Asphalt" mit auf den Weg gebracht. Seit 15 Jahren war Pellmann außerdem Mitglied und im Vorstand der Bürgerinitiative Pavillon, die er auch ein Jahr hauptamtlich leitete. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0811/17.03.04)

Ostergottesdienste eintragen
Gemeinden können bis zum 2. April 2004 die Termine der Passions- und Oster-Gottesdienste unter
www.ostergottesdienste.de eintragen.

Neuer Leiter für Behinderteneinrichtung Lobetalarbeit

Celle (epd). Der Diplom-Theologe Carsten Bräumer wird neuer Leiter der Behinderteneinrichtung Lobetalarbeit in Celle. Der 36-Jährige tritt am 1. Oktober die Nachfolge seines Vaters Hansjörg Bräumer (62) an, teilte ein Sprecher der Lobetalarbeit am Montag mit. Der Vorstand der Lobetalarbeit habe den Nachfolger in Abwesenheit von Hansjörg Bräumer gewählt.

Carsten Bräumer ist zurzeit Geschäftsführer der Zieglerschen Anstalten Behindertenhilfe bei Ravensburg in Baden-Württemberg. Er studierte in Bielefeld, Tübingen und Göttingen Theologie und erwarb in der Schweiz ein Diplom für das Management von Non-Profit-Organisationen.

Der promovierte Theologe und evangelisch-lutherische Pastor Hansjörg Bräumer steht der diakonischen Behinderteneinrichtung Lobetalarbeit seit
1977 vor. Er geht im Oktober in den Ruhestand. Die Lobetalarbeit gehört zu den größten Behinderteneinrichtungen in Niedersachsen. In ihren Häusern in Celle und Stübeckshorn bei Soltau werden rund 800 Menschen mit geistiger Behinderung und 100 betagte Menschen betreut. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0782/15.03.04)

Niedersachsenpreis für Ehrenamtliche ausgeschrieben

Hannover (epd). Unter dem Motto "Unbezahlbar und freiwillig" ist ein Niedersachsenpreis ausgeschrieben worden. Die mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Auszeichnung soll an bürgerschaftlich engagierte Menschen gehen, sagte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) am Mittwoch in Hannover. Sie seien Vorbilder und müssten stärker unterstützt werden.
Partner des Landes bei der Ausschreibung sind die Sparkassen und die VGH Versicherungen.

"Ehrenamtliche halten unsere Gesellschaft zusammen", sagte Wulff bei der Vorstellung des Wettbewerbs. Teilnehmen können Einzelpersonen, Vereinigungen, Initiativen oder Selbsthilfegruppen aus Kultur, Sport, Umwelt Kirche oder dem Sozialen. Die Bewerbungen können zwischen dem 22.
März und dem 15. Mai eingereicht werden. Sie werden von einer Jury bewertet, der neben anderen auch die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann angehört. Für den Wettbewerb wurde die Internetadresse www.unbezahlbarundfreiwillig.de eingerichtet. (epd
Niedersachsen-Bremen/b0806/17.03.04)

Das aktuelle Stichwort: Passions- und Fastenzeit

Bremervörde (epd). Mit dem Aschermittwoch hat die rund 40-tägige Fasten- oder Passionszeit vor Ostern begonnen. Der Verzicht auf Speisen und Getränke wie Fleisch oder Wein oder auch auf den Fernsehkonsum gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung. In den sieben Wochen vor dem Osterfest nehmen sich viele Christen zudem mehr Zeit für Ruhe, Besinnung und Gebet, um sich selbst und Gott näher zu kommen.
Zugleich soll das Fasten zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Gottes Schöpfung anregen.

In der evangelischen Kirche beteiligen sich jedes Jahr mehr als zwei Millionen Teilnehmer an der Fasteninitiative "Sieben Wochen ohne", um aus gewohnten Konsum- und Verhaltensweisen auszusteigen und neue Lebensziele zu finden (www.7-Wochen-ohne.de). In diesem Sinne wird Buße auch als Rückkehr zu einem Leben verstanden, das sich an den Geboten Gottes orientiert.

Die Wortbedeutung Fasten kommt von "Festhalten", im Sinne von "feste Regeln einhalten" - wie das Gebot, freitags Fisch statt Fleisch zu essen. Fastenzeiten sind in fast allen Religionen bekannt, so etwa der Fastenmonat Ramadan im Islam. Am Ende der Winterzeit fasten viele Menschen allerdings auch mit dem Ziel nach ganzheitlichem Wohlbefinden oder dem Wunsch, ein paar Pfunde zu verlieren. Viele Menschen schwärmen zugleich von einer geistigen Freiheit während des Nahrungsverzichts.
(epd Niedersachsen-Bremen/b0781/16.03.04)

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