Landesbischöfin: Fröhlich auf Kirchentag in Hannover zugehen

Nachricht 01. März 2004

Hannover (epd). Die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann hat dazu aufgerufen, fröhlich auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover zuzugehen. Er sollte als Chance genutzt werden, um über den Glauben nachzudenken und zu sprechen sowie die großen Fragen der Welt und des Lebens zu bedenken, sagte Käßmann am Montag bei der Begrüßung von 26 Mitarbeitern des Kirchentags in der hannoverschen Marktkirche.

Die Losung der evangelischen Großveranstaltung vom 25. bis 29. Mai 2005 "Wenn dein Kind dich morgen fragt..." stelle die Frage nach Werten, Orientierung und Verantwortung, sagte die evangelische Theologin: "Und genau dies sind die Herausforderungen, vor denen wir Anfang des 21. Jahrhunderts stehen." Damit sei die Losung eine gute, wichtige und treffende evangelische Zeitansage.

Die Christen seien durch ihren Glauben dazu ermutigt, für eine "Gegenkultur" einzustehen, sagte Käßmann weiter. Auf dem Kirchentag solle die Vision "Gewalt überwinden" gegen die Verherrlichung von Gewalt gesetzt werden. Außerdem müsse gefragt werden, wie soziale Gerechtigkeit für alle zum Ziel von Globalisierung werden könne.

Die Kirchentags-Mitarbeiter aus Fulda werden in ihrer neuen Geschäftsstelle in der Kolumbusstraße 2 in Hannover-Mittelfeld mehr als 2.000 Einzelveranstaltungen für das fünftägige Christentreffen in Hannover planen. Sie koordinieren den Einsatz von rund 4.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie die Vergabe der 55.000 Gemeinschaftsquartiere und 12.000 Privatunterkünfte. Es wird mit rund 100.000 Teilnehmern gerechnet, die Kosten werden etwa 12,5 Millionen Euro betragen. (epd Niedersachsen-Bremen/b0600/01.03.04)
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