"Lust statt Last" - Beratung für den Konfirmandenunterricht im Sprengel Stade

Nachricht 16. Januar 2004

Bad Bederkesa/Elbe-Weser-Raum. Zwischen Elbe und Weser gibt es für die Gemeinden im evangelisch-lutherischen Sprengel Stade seit einiger Zeit das Angebot von Beratung für den Konfirmandenunterricht. Dabei handelt es sich um eine in die Breite zielende Offerte, denn in jeder Gemeinde gibt es ihn: den Konfirmandenunterricht.

In den ländlichen Regionen melden sich fast komplette Jahrgänge von Jugendlichen zu diesem freiwilligen Unterricht an und auch in den Städten sind die Zahlen trotz zunehmender Säkularisierung nach wie vor hoch. Für viele Heranwachsende also eine erste Berührung mit kirchlicher Arbeit, die oft für lange Jahre darüber entscheidet, welche Erfahrungen mit Glauben und Kirche sie in sich tragen.

Die Lust an dieser Arbeit mit Jugendlichen neu zu stärken ist daher das Ziel der Beratung für den Konfirmandenunterricht (KU). Und so lautet das Motto denn auch „Von der Last zur Lust – KU Plus“. Ausgebildet am Religionspädagogischen Institut Loccum (RPI) haben mittlerweile vier Beratende ihre Arbeit im Elbe-Weser-Dreieck aufgenommen: Neben den Gemeindepastoren Christian Berndt (Stade), Tilman Heidrich (Lilienthal) und Joachim Wolff (Cuxhaven) ist zeit einem halben Jahr auch die Pastorin Barbara Hanusa, tätig als pädagogisch-theologische Mitarbeiterin im Evangelischen Bildungszentrum Bad Bederkesa, mit im Team. Sie hat die Koordinierung dieses neuen Beratungsangebotes für die Gemeinden im Sprengel Stade übernommen und begleitet auf Anfrage gemeinsam mit ihren Kollegen Unterrichtende.

Ihr erstes größeres Projekt auf diesem Gebiet startet bereits in wenigen Wochen, wenn vom 16. bis 20. Februar im Bildungszentrum Bad Bederkesa eine „Werkstattwoche Konfirmandenunterricht“ unter ihrer Leitung stattfindet. „Wir möchten in dieser Fortbildung, die wir gemeinsam mit dem RPI durchführen, exemplarisch an typischen Situationen aus dem KU arbeiten.“ Neben einer Ideenbörse und kollegialer Fallbesprechung soll auch der Austausch über die eigene Rolle seinen Platz haben.

Hanusa plant jährlich eine KU-Werkstatt durchzuführen und bietet darüber hinaus eine Fallbesprechungsgruppe im Stil der Balint-Arbeit an. „Uns geht es um eine Kompetenzerweiterung in Sachen KU und um mehr Kollegialität. Warum nicht z.B. ein Jahresprogramm für den Unterricht gemeinsam durchplanen?“, beschreibt die Pastorin die Anliegen des Berater-Teams. In den Regionen des Sprengels haben ihre drei Kollegen bislang Einzelberatungen, aber auch Arbeitsgruppen und KU-Tage angeboten und durchgeführt.

Nähere Informationen zur KU-Beratung und zur „Werkstattwoche Konfirmandenunterricht“, für die noch einige Plätze frei sind, bei Barbara Hanusa, Tel: 04745/9495-0, E-Mail: Barbara.Hanusa@ev-bildungszentrum.de

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