Auf einen Blick (1.12.)

Nachricht 30. November 2003

Hermann de Boer wird am 14. Dezember als Superintendent eingeführt

Pastor Hermann de Boer hat seine Dienstgeschäfte als neuer Superintendent am 1. Dezember aufgenommen. Am Sonntag dem 14. Dezember, um 15 Uhr wird er in einem Gottesdienst in der Ronnenberger Michaeliskirche als neuer Superintendent des Kirchenkreises Ronnenberg eingeführt. Die Einführungshandlung wird von der Landessuperintendentin des Sprengels Hannover, Dr. Ingrid Spieckermann, geleitet. Prediger in diesem Gottesdienst ist Superintendent de Boer.

Neu im Netz: Kirchenkreis Norden
Der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Norden in Ostfriesland hat einen neu gestalteten Internetauftritt ins Netz gestellt: www.kirchenkreis-norden.de

Thüringer Pastorin leitet Gemeindekolleg der Lutheraner

Hannover/Celle (epd). Die Thüringer Pastorin Annegret Freund (46) wird vom 1. Juli an neue Leiterin des Gemeindekollegs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Celle. Die promovierte und habilitierte evangelische Theologin aus Orlamünde bei Jena ist Nachfolgerin von Pastor Rolf Sturm, der zum 1. Februar in das hannoversche Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland wechselt, teilte die VELKD am Donnerstag in Hannover mit.

Das Gemeindekolleg der VELKD wurde 1986 gegründet. Es hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, bundesweit Projekte, Ideen und Impulse für die Arbeit in den Kirchengemeinden zu entwickeln. Zur VELKD gehören die acht Landeskirchen von Bayern, Braunschweig, Hannover, Mecklenburg, Nordelbien, Sachsen, Schaumburg-Lippe und Thüringen. (epd
Niedersachsen-Bremen/b3518/27.11.03)

Bürgerradio "Tonkuhle" für Hildesheim genehmigt

Hildesheim (epd). Das geplante Bürgerradio "Tonkuhle" für Hildesheim kann von April nächsten Jahres an senden. Die Niedersächsische Landesmedienanstalt teilte am Donnerstag mit, dass sie den Trägerverein als 15. Bürgerrundfunkprojekt lizensiert hat. Die Zulassung tritt am 1. Dezember in Kraft und gilt für sieben Jahre.

Zum Verein "Radio Tonkuhle e.V." gehören mehr als 70 Hildesheimer Institutionen und Privatpersonen. Unter ihnen sind die Universität, der Verkehrsverein, die katholische Bernward-Mediengesellschaft und der evangelisch-lutherische Kirchenkreis sowie Vereine, Wohlfahrtsverbände und Geschäftsleute. (epd Niedersachsen-Bremen/b3523/27.11.03)

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
E-Mail: epd@lvh.de

Gebratene Heuschrecken in süßem Honigdip / Internetspiel der EKD bittet zu Tisch

Gebratene Heuschrecken in süßem Honigdip - kein Rezept von eigenwilligen Gesundheitsaposteln, sondern Alltagsessen der Wüstenbewohner zur Zeit Jesu? Das neue Internetspiel "Prost-Mahlzeit" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stellt Fragen rund um das Essen und Trinken im Neuen Testament. Sechs Szenen aus der Bibel stehen im Mittelpunkt und fordern die Spielerinnen und Spieler nicht zum Reinbeißen, sondern zum Rausknobeln auf.
-> www.ekd.de/spiele/

Kirchenkreis Bremervörde-Zeven wählt neuen Superintendenten: Wahlausschuss nominiert Pastor Wilhelm Helmers aus Ostfriesland

Oese/Bremervörde/Zeven. Im Frühjahr 2004 wird im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven ein neuer Superintendent gewählt. Die Vorsitzende des Wahlausschusses, Gunda Fitschen aus Tiste, stelle gestern während der Kirchenkreistagssitzung in Oese bei Bremervörde den Kandidaten für diese Wahl vor. Es ist der 43jährige Pastor Wilhelm Helmers aus Ostrauderfehn in Ostfriesland. Damit wird erstmals im Kirchenkreis nach den neuen gesetzlichen Regelungen der Landeskirche ein Superintendent gewählt. Amtsvorgänger Hans-Wilhelm Hastedt war im Sommer 2003 in den Ruhestand getreten, seitdem führt Pastor Martin Runnebaum aus Gyhum die Amtsgeschäfte als stellvertretender Superintendent.
-> mehr: Informations- und Pressestelle Sprengel Stade, www.sprengel-stade.de

Alles hat seine Zeit - Advent ist im Dezember

"Alles hat seine Zeit" betonen zur Zeit eine Reihe von Landeskirchen und deren Leitende Geistliche. Sie weisen darauf hin, dass die Wochen im November zum Ende des Kirchenjahres gehören und mit Totensonntag, Buß- und Bettag ihr eigenes Thema haben und nicht schon mit Adventsmusik und Adventsangeboten überfrachtet werden sollten. Schon seit einigen Jahren führt die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers die Aktion "Advent ist im Dezember" durch, der sich vor zwei Jahren die Landeskirchen in Bayern, Württemberg und Baden angeschlossen haben. In diesem Jahr wird sich ich die Landeskirche in Schaumburg-Lippe an der Aktion beteiligen.

Die Landesbischöfin von Hannover und Mitglied des Rates der EKD, Margot Käßmann, freut sich, dass die in ihrer Landeskirche gestartete Aktion weitergeht und immer größere Kreise zieht: "Wir setzen uns für die christliche Adventskultur ein und sind nicht gegen Geschenke, Lebkuchen und Weihnachtsmärkte! Im Gegenteil, wir freuen uns auf den Advent - zur rechten Zeit." Sie verbindet mit der Aktion die Hoffnung, dass der Advent wieder die Zeit wird, in der wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Advent heiße übersetzt Ankunft, erklärt die Landesbischöfin. In der Adventszeit werde die Geburt des Gotteskindes vorbereitet. Wer schon im Sommer die Adventszeit herauf beschwöre, beschädige langfristig nicht nur die Kirchenjahresrhythmen, sondern zerstöre auch die heilsamen Rhythmen unseres Lebens. Wenn alles gleichzeitig und immer ist, gibt es keine Vorfreude, kein Warten können, keine Zeit der Trauer und keine Zeit der Freude mehr, dann sei alles gleichgültig.



Weitere Informationen unter
www.Advent-ist-im-Dezember.de.