Auf einen Blick (erg. 26.11.)

Nachricht 24. November 2003

Gebratene Heuschrecken in süßem Honigdip / Internetspiel der EKD bittet zu Tisch

Gebratene Heuschrecken in süßem Honigdip - kein Rezept von eigenwilligen Gesundheitsaposteln, sondern Alltagsessen der Wüstenbewohner zur Zeit Jesu? Das neue Internetspiel "Prost-Mahlzeit" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stellt Fragen rund um das Essen und Trinken im Neuen Testament. Sechs Szenen aus der Bibel stehen im Mittelpunkt und fordern die Spielerinnen und Spieler nicht zum Reinbeißen, sondern zum Rausknobeln auf.
-> www.ekd.de/spiele/

Kirchenkreis Bremervörde-Zeven wählt neuen Superintendenten: Wahlausschuss nominiert Pastor Wilhelm Helmers aus Ostfriesland

Oese/Bremervörde/Zeven. Im Frühjahr 2004 wird im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven ein neuer Superintendent gewählt. Die Vorsitzende des Wahlausschusses, Gunda Fitschen aus Tiste, stelle gestern während der Kirchenkreistagssitzung in Oese bei Bremervörde den Kandidaten für diese Wahl vor. Es ist der 43jährige Pastor Wilhelm Helmers aus Ostrauderfehn in Ostfriesland. Damit wird erstmals im Kirchenkreis nach den neuen gesetzlichen Regelungen der Landeskirche ein Superintendent gewählt. Amtsvorgänger Hans-Wilhelm Hastedt war im Sommer 2003 in den Ruhestand getreten, seitdem führt Pastor Martin Runnebaum aus Gyhum die Amtsgeschäfte als stellvertretender Superintendent.
-> mehr: Informations- und Pressestelle Sprengel Stade, www.sprengel-stade.de

Jutta Rühlemann neue Superintendentin im Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck

Osterholz-Scharmbeck. Auf ihrer heutigen Sitzung wählten die Mitglieder des Kirchenkreistages die 42 jährige Pastorin Jutta Rühlemann aus Melle bei Osnabrück zur neuen Superintendentin im evangelischen Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck. Rühlemann konnte sich bereits im ersten Wahlgang gegen Ulrich Hahn (47), Pastor aus Winsen/Luhe bei Hamburg durchsetzen. Neben Almuth von der Recke (Cuxhaven) wird Jutta Rühlemann die zweite Frau in diesem kirchenleitenden Amt im Sprengel Stade sein, der insgesamt aus 11 Kirchenkreisen zwischen Elbe und Weser besteht.
(Informations- und Pressestelle Sprengel Stade, www.sprengel-stade.de)

Ehemaliger Loccumer Akademiedirektor Bolewski gestorben
Hannover (epd). Hans Bolewski, von 1955 bis 1972 Direktor der Evangelischen Akademie Loccum, ist am Montagmorgen in Hannover im Alter von 91 Jahren gestorben. Das bestätigte die Akademie am Dienstag dem epd. Der promovierte Theologe war mit 60 Jahren aus der Arbeit der Akademie ausgeschieden und hatte Aufgaben der Kirche in der Bildungsforschung übernommen. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet.

Bolewski stammte aus Kiel und hatte Theologie und Philosophie studiert. Er war nach dem Krieg Pfarrer der Deutschen Gemeinde in Schottland und anschließend Studentenpfarrer in Hamburg. Mehrere Jahre war er Direktor der Informationsabteilung des Lutherischen Weltbundes in Genf und Herausgeber und Redakteur der "Lutherischen Rundschau". (epd Niedersachsen-Bremen/b3409/18.11.03)

Neue Präsidentin der Klosterkammer kommt aus Celle
Hannover (epd). Sigrid Maier-Knapp-Herbst wird zum 1. Dezember Präsidentin der Klosterkammer Hannover. Diesen schon länger erwarteten Beschluss fasste die niedersächsische Landesregierung am Dienstag in Hannover. Die 57-Jährige ist seit 1989 Stadträtin für Jugend, Soziales, Schule und Erziehung in Celle. Seit 1995 ist sie Vorsitzende des Landespräventionsrates. Bei der Klosterkammer folgt sie auf Martha Jansen, die zum Landesrechnungshof wechselte.
(epd Niedersachsen-Bremen/b3408/18.11.03)

Weihnachtsgottesdienste ....
können unter www.weihnachtsgottesdienste.de - dem ökumenischen Gottesdienstservice für die Weihnachtszeit - eingetragen werden!

Herbsttagung der Landessynode>
Dienstag, 25. November 2003 bis Freitag, 28. November 2003 in der Henriettenstiftung Hannover

Vom 25. bis 28. November findet die V. Tagung der
23. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers unter der Leitung von
Präsident Albrecht Bungeroth statt. Die Synode tagt öffentlich im Großen Schwesternsaal der Henriettenstiftung, Marienstraße 80-90, 30171 Hannover.

Im Mittelpunkt der ersten Plenarsitzung am Dienstag Nachmittag stehen der Bericht des Vorsitzenden des Landessynodalausschusses (LSA), Werner Wasmuth (Osnabrück), sowie die Diskussion über die Entwicklung der evangelischen Publizistik.

Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann gibt am Mittwoch, den 26. November um 11.30 Uhr ihren Bericht vor der Landessynode.

Die Synode wird am Dienstag um 14.00 Uhr eröffnet mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kirche der Henriettenstiftung und endet am Freitag gegen 13.00 Uhr.

Wir berichten über die Synode im Internet unter: www.landeskirche-hannover.de/synode/

Für Luther stimmen
Hier
können Sie bei dem ZDF-Spektakel "Unsere Besten" für Martin Luther stimmen!

Muslim und Regionalbischöfin predigen erstmals gemeinsam

Hannover (epd). Zum ersten Mal haben am Wochenende in Hannover türkische Mitbürger den traditionellen "Gildentag" von Handwerk und Kirche mitgestaltet. In einer gemeinsamen Predigt sprachen sich die evangelische Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann (Hannover) und der muslimische Unternehmer Ahmet Güler (Langenhagen) für mehr Toleranz und Integration aus. "Die beste Integration findet an der Arbeitsstätte statt", sagte Güler.
(epd Niedersachsen-Bremen/b3379/16.11.03)

www.busstag.de
Thema zum Buß- und Bettag: «Selbst Vertrauen. Den nächsten Schritt wagen.» Eine Aktion der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Evangelische und Katholische Kirchen in Niedersachsen gründen Stiftung zur Förderung der Hospizarbeit

Mit einer gemeinsamen Stiftung wollen die Evangelischen und Katholischen Kirchen in Niedersachsen die ehrenamtliche Hospizarbeit fördern. Die „Hospiz Stiftung Niedersachsen“ hat zum Ziel, das ehrenamtliche Engagement in der Sterbe- und Trauerbegleitung dauerhaft zu stützen. Die fünf evangelischen Kirchen und die Bistümer in Niedersachsen haben ein Stiftungskapital von
100 000 Euro zur Verfügung gestellt. „Wir hoffen auf große und kleine Zustiftungen, unser großes Ziel ist es, eine Million Euro zu sammeln,“ so Pastor Martin Ostertag, der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. „Dann können im kommenden Jahr aus den Zinsen die ersten Projekte finanziert werden.“

Mit Tod und Trauer um zu gehen kostet viel Kraft. Auch Helferinnen und Helfer brauchen Hilfe. Darum soll mit den Erträgen der Stiftung u.a. die Vorbereitung und Fortbildung von Menschen gefördert werden, die ehrenamtlich in der Hospizarbeit tätig sind. Über 120 Hospiz-Initiativen sind in Niedersachsen tätig, die Sterbende zu Hause, in Krankenhäusern und Pflegeheimen begleiten. Schirmherr der neuen Stiftung ist Dr. h.c. Rudolf Seiters, Bundesminister a.D.

Mit einem Festakt und einem Benefizkonzert des Knabenchor Hannover wird die Hospizstiftung am Freitag, 21. November 2003 in der Clemens-Kirche in Hannover offiziell aus der Taufe gehoben.
Die Hospiz-Stiftung wird unterstützt von der Klosterkammer Hannover und der VGH


Theologen aus Hannover und Litauen vereinbaren Austausch

Hannover (epd). Evangelische Theologen aus Hannover und Klaipeda in Litauen haben einen Dozenten- und Studentenaustausch vereinbart. Um das Vorhaben zu verwirklichen, arbeitet der litauische Kirchenhistoriker Arunas Baublys im November und Dezember in Hannover, teilte das Institut für Theologie und Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover am Donnerstag mit. Er hält Gastvorlesungen und beteiligt sich an gemeinsamen Studienvorhaben.
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
E-Mail: epd@lvh.de


Alles hat seine Zeit - Advent ist im Dezember

"Alles hat seine Zeit" betonen zur Zeit eine Reihe von Landeskirchen und deren Leitende Geistliche. Sie weisen darauf hin, dass die Wochen im November zum Ende des Kirchenjahres gehören und mit Totensonntag, Buß- und Bettag ihr eigenes Thema haben und nicht schon mit Adventsmusik und Adventsangeboten überfrachtet werden sollten. Schon seit einigen Jahren führt die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers die Aktion "Advent ist im Dezember" durch, der sich vor zwei Jahren die Landeskirchen in Bayern, Württemberg und Baden angeschlossen haben. In diesem Jahr wird sich ich die Landeskirche in Schaumburg-Lippe an der Aktion beteiligen.

Die Landesbischöfin von Hannover und Mitglied des Rates der EKD, Margot Käßmann, freut sich, dass die in ihrer Landeskirche gestartete Aktion weitergeht und immer größere Kreise zieht: "Wir setzen uns für die christliche Adventskultur ein und sind nicht gegen Geschenke, Lebkuchen und Weihnachtsmärkte! Im Gegenteil, wir freuen uns auf den Advent - zur rechten Zeit." Sie verbindet mit der Aktion die Hoffnung, dass der Advent wieder die Zeit wird, in der wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Advent heiße übersetzt Ankunft, erklärt die Landesbischöfin. In der Adventszeit werde die Geburt des Gotteskindes vorbereitet. Wer schon im Sommer die Adventszeit herauf beschwöre, beschädige langfristig nicht nur die Kirchenjahresrhythmen, sondern zerstöre auch die heilsamen Rhythmen unseres Lebens. Wenn alles gleichzeitig und immer ist, gibt es keine Vorfreude, kein Warten können, keine Zeit der Trauer und keine Zeit der Freude mehr, dann sei alles gleichgültig.



Weitere Informationen unter
www.Advent-ist-im-Dezember.de.